MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

“HANS”-Jürgen Weiss

Ausgelöst durch einen Unfall in Ungarn entschied sich Jürgen Weiss, als erster heimischer Rallycrosser das HANS-System einzusetzen.

Er war beim angesprochenen Unfall, bei dem Mihaly Toth Verletzungen der Halswirbelsäule davontrug, selbst beteiligt, blieb dabei aber unverletzt. Mit diesem Schritt möchte der Fahrervertreter der österreichischen Rallycrosser nicht nur seine eigene Sicherheit erhöhen, sondern auch seine Kollegen in Richtung HANS motivieren.

Gerüchte und Tatsachen

HANS (head and neck support) ist ein System, dass Sitz, Helm und Sicherheitsgurte benützt, um den Kopf im Falle eines Unfalles zu stützen. Die Gegenargumente lauten immer eingeschränkte Bewegungsfreiheit, eingeschränktes Gesichtsfeld und hohe Kosten.

„Alle diese Argumente kann ich nach dem ersten Einsatz entkräften“, gibt Jürgen Weiss seine Erfahrungen wieder, "das HANS-System stört weder beim Ein- und Aussteigen, noch beim Fahren. Das Thema der Kosten ist nicht so leicht zu beantworten, da es viele Möglichkeiten gibt.

Abhängig ist das in erster Linie davon, ob die bestehenden Komponenten (Sitz, Helm, Gurt) verwendet werden können, oder ob davon einiges ausgetauscht werden muss. Die Untergrenze liegt bei etwa 600 Euro.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Rallycross Fuglau

Heiße Duelle in Fuglau

Länderspiele beim MTL-Rallycross von Fuglau. Dank dem internationalen Starterfeld gab es Siege für die Österreicher, Ungarn und Tschechen. In der Königsklasse der Supercars sorgte Lokalheld Norman Ganser für die Schlagzeilen des Wochenendes.

Hyperpole 24h Le Mans 2026

Caddy-Bestzeit gestrichen - BMW auf Pole!

Jack Aitken verliert die Hyperpole bei den 24 Stunden von Le Mans 2026 wegen Boxenvergehen - LMDh in der Startaufstellung vorn - Aston-Pole in LMGT3

1. Training Monaco: Leclerc Schnellster

Hadjar sorgt für ersten heftigen Einschlag

Charles Leclerc zweimal in der Auslaufzone, Isack Hadjar spektakulär in der Leitplanke: Beim ersten Freien Training in Monaco wurde es turbulent

Vor dem Langstreckenklassiker

24h Le Mans 2026

Der Langstreckenklassiker – nominell zwei Mal rund um die Uhr – ist inzwischen weit mehr. Und auch keine Rennwoche, sondern eigentlich inzwischen zwei bis drei Wochen. Diese Spanne resultiert aus dem Aufwand, den die Teams und Hersteller rund um dieses Mega-Event betreiben.