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Fette Punkte in Tschechien

Mit einem neu revidierten Motor und einer großen Portion Selbstvertrauen startete Christian Petrakovits beim EM-Lauf in Sosnova.

Nach dem Ausfall in Belgien wegen einer defekten Ölleitung und dadurch auch erzwungenen Pause in Holland war Sosnova die richtige Strecke, um wieder Boden in der laufenden EM-Wertung gut zu machen.

Christian Petrakovits ist die tschechische EM-Strecke aus vielen absolvierten ÖM-Meisterschaftsläufen bestens bekannt, er nützte diesen „Heimvorteil“ und belegte am Samstag im 1.Heat den hervorragenden 5. Platz.

Am Sonntag beim Warm Up waren sehr schwierige Streckenverhältnisse, nachdem es in der Nacht geregnet hatte, war die Strecke sehr rutschig und es nieselte noch. Doch gerade für diese Wetterverhältnisse fand der Großpetersdorfer bei seinem Seat Ibiza ein perfektes Set Up und markierte Bestzeit im Warm Up.

Nach den Vorläufen hatte Petrakovits die Poleposition im B-Finale erreicht; er nützt diese Startposition zu einem überlegenen Sieg und sichert sich damit den letzten Startplatz im A-Finale. Im A-Finale gelingt ihm ein perfekter Start vom letzten Platz, sodass er in der ersten Kurve mit dem führenden Finnen Jussi Pinomäkki gleichauf ist.

Nach dem Gerangel in der ersten Kurve hat Petrakovits alle Hände voll zu tun, um den Seat Ibiza nicht aufs Dach zu legen. Er reiht sich als gesamt Vierter ein und verteidigt diese Platzierung bis zum Ziel.

"Ein A-Finale-Einzug bei einem Rallycross-EM Lauf ist immer was ganz besonderes bei so einem großen Starterfeld und der besonders hohen Leistungsdichte; daher bedeutet der 4. Platz fette Punkte für die Gesamtwertung“, resümiert ein sichtlich zufriedener Christian Petrakovits.

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