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Rahmenrennen im Mittelpunkt

Bevor am Samstag das Startsignal für das 24-Stunden-Rennen gegeben wurde, sorgten noch die Formel-Youngster für Unterhaltung.

Die insgesamt vier Rennen der Monoposto-Serien Formel-3-Cup und Formel Masters bildeten einen interessanten Kontrast bei dem von GT und Tourenwagen geprägten PS-Festival in der Eifel. Und auch dort gab es eine Premiere: Mit Rahel Frey gewann erstmals eine Frau im ATS Formel-3-Cup.

Ladies first im Formel-3-Cup

Am Donnerstag schrieb sie noch eifrig Autogramme beim 'Adenauer Racing Day', in den Rennen des Formel-3-Cup am Freitag und Samstag sorgte Rahel Frey dann dafür, dass ihre Unterschriften in Fankreisen deutlich an Wert gewonnen haben dürften:

Nach einem zweiten Platz im ersten Kräftemessen hinter Laurens Vanthoor legte sie noch ein Schäuferl nach und feierte als erste Frau überhaupt einen Sieg im deutschen F3-Cup. Dabei ließ die Dallara-Pilotin den neuen Tabellenführer Vanthoor sowie Formel-Masters-Aufsteiger Nico-Marvin Monien hinter sich.

Die Österreicher: im ersten Lauf wurde Bernd Herndlhofer Dritter, Willi Steindl belegte Platz 6, Marco Oberhauser notiert Platz 10. Das zweite Rennen sah Herndlhofer auf dem vierten Endrang, Oberhauser und Steindl kamen auf Position 13 und 14 ins Ziel.

Doppelsieg für Daniel Abt im ADAC Formel Masters

Mit zwei souveränen Start-Ziel-Siegen hat sich Daniel Abt ein makelloses Nürburgring-Zeugnis ausgestellt und den Sprung auf Platz zwei der Tabelle geschafft.

Im ersten Rennen verwies er Kevin Friesacher und Lokalmatador Christian Wangard auf die Plätze. Rene Binder wurde Achter, Dominik Baumann kam auf Platz 14 ins Ziel, Klaus Bachler leider gar nicht.

Im zweiten Durchgang mussten sich Tabellenführer Adrian Campfield und erneut Kevin Friesacher geschlagen geben. Der Kärntner kassierte auch die Bonuspunkte für die Pole Position.

Für Bachler lief es mit Platz 7 deutlich besser, Baumann muss sich mit Rang 15 zufrieden geben – bei ihm fehlt es derzeit noch an der nötigen Fortune im Qualifying. Rene Binder schrieb dieses Mal null Punkte für einen Ausfall.

Einen doppelten Erfolg feierte Freddie Hunt: der Sohn von Formel-1-Weltmeister James Hunt sammelte mit den Plätzen neun und acht seine ersten Punkte.

Die Herren Oberhauser und Baumann feuerten dann ihren Teamchef an: Hannes Neuhauser gab - "nur zur Gaudi" - ein Comeback im 24-Stunden-Rennen, wo er einen BMW steuerte.

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