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GT1-WM: Nürburgring

Wendlinger: Sonnenschein trotz Regen

Platz 10 trotz vieler Probleme am Nürburgring: Karl Wendlinger schafft wieder den Sprung in die Punkte – zweifacher Sieg für Aston Martin.

Nach einem guten Auftakt mit P3 im Pre-Qualifying schlich sich der berühmte „Wurm“ ein – dennoch gab es WM-Punkt. Trotz Problemen und Zwischenfällen verlässt Karl Wendlinger den Nürburgring mit einem WM-Punkt.

Bei der sechsten Station der FIA GT1 World Championship erreichte der Kufsteiner mit seinem Partner Henri Moser auf dem Nissan GT-R im Champions Race den zehnten Platz, und landete damit heuer zum zweiten Mal in den Punkterängen. Es wäre diesmal aber auch noch einiges mehr möglich gewesen.

Karl Wendlinger: „Eines steht nach diesem Wochenende fest: Wir haben den Kontakt zur Spitze aufgenommen. Leider spiegeln sich unser Fortschritte in den Ergebnissen noch nicht ganz wider.“

Das Wochenende kurz chronologisch zusammengefasst: Begonnen hat alles nach Wunsch: Gute Performance im freien Training, sogar Platz 3 im Pre-Qualifying! Doch dann schlich sich wieder der berühmte „Wurm“ ein: Rückversetzung im Qualifying wegen angeblichem Überfahren der weißen Linie auf P 17.

Dennoch schafften Wendlinger/Moser im Quali-Rennen den Sprung auf P10, ehe es 20 Minuten vor dem Ende zu regnen begann. Die meisten Teams wechselten auf Regenreifen, einige, darunter auch Wendlinger und Andrea Bertolini, blieben mit Slicks draußen. In der Hoffnung, dass es nur ein kurzer Schauer bleibt. Doch dieser Wunsch erfüllte sich nicht. Fazit: Rückfall auf P 14.

Karl Wendlinger: „So ist das eben. Das war eine 50:50-Chance. Wenn du einen positiven Lauf hast, triffst du die richtige Entscheidung. So hatte ich dann mit den Slicks keine Chance.“

Das Swiss Racing-Duo musste deshalb im Champions Race aus Reihe 7 starten – die Chance auf einen Spitzenplatz so gut wie dahin. Doch Wendlinger zeigte als Startfahrer eine gute Performance, machte in seinem Stint gleich sechs Plätze gut, und übergab auf Rang 8 liegend an Henri Moser. Der Schweizer hatte in der Folge harte Kämpfe auszutragen, verlor dabei eine Position, ehe 12 Minuten vor dem Ende der Traum von Punkten ausgeträumt schien: Moser verzeichnete nach einer Feindberührung mit Richard Westbrook einen Dreher, fiel auf Rang 12 zurück – am Ende reichte es aber dennoch zu Rang zehn und einem WM-Punkt.

Karl Wendlinger: „In Anbetracht des Zwischenfalls kurz vor Schluss muss man mit dem Ergebnis zufrieden sein. Mein Stint war total in Ordnung, ich konnte die Pace der Spitzengruppe mitgehen, habe auch einige Plätze gutgemacht. Darauf lässt sich aufbauen.“

Das Wochenende stand im Zeichen des Teams Young Driver mit dem Aston Martin DBR9 und der Crew Darren Turner/Tomas Enge. Die beiden Aston-Werkspiloten hatten mitunter hart zu kämpfen, waren aber letzten Endes in beiden Rennen unbezwingbar. In der Tabelle führne weiter Michael Bartels/Andrea Bertolini (Maserati). Weiter geht’s in der FIA-GT1 WM am 19. September in Portimao.

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