MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Zuversicht und Optimismus vor dem Europa-Start

Lechner Racing reist mit "weißer Weste" nach Spanien und will weiter siegen – Norbert Siedler: In Barcelona ist alles möglich!

Zuversichtlich gehen die Teams von Lechner Racing in den Europaauftakt des Porsche Supercups am kommenden Wochenende in Barcelona: Nach den starken Leistungen bei den Auftaktrennen Mitte März in Bahrain hofft die österreichische Mannschaft auch in Spanien auf ein Erfolgerlebnis.

Lechner Racing kommt mit einer „weißen Weste“ nach Spanien: Nach den zwei Siegen von Rene Rast (Bild) und Podestplätzen von Jeroen Bleekmolen und Stefan Rosina sind diese drei Piloten in der Fahrerwertung vorne, in der Teamwertung führt Al Faisal Lechner Racing vor dem Lechner Racing Team.

„Angesichts dieser Ausgangslage sind die Erwartungen natürlich auch für Barcelona hoch. Allerdings wird es alles andere als einfach werden, ich gehe davon aus, dass die Gegner deutlich näher gekommen sind“, sagt Teamchef Walter Lechner zur Ausgangslage für den Europaauftakt.

„Der Erfahrungsvorsprung, den wir in Bahrain mit den 2010er-Autos gehabt haben, dürfte dahin sein: Inzwischen hatten alle Teams Zeit, sich in ihren nationalen Porsche-Cups oder bei Tests auf das neue Auto einzustellen. Ich erwarte daher in Barcelona ein ganz enges Rennen“, erklärt Walter Lechner. Besonders wichtig wird bei diesem das Qualifying: „Überholen ist in Spanien durch die Streckencharakteristik eher schwierig. Es wird daher viel auf eine gute Startposition ankommen“ – so Lechner.

Neben seinen vier Stammpiloten Rene Rast, Jeroen Bleekemolen, Stefan Rosina und dem italienischen „Supercup-Urgestein“ Alessandro Zampedri setzt Lechner Racing in Barcelona auch einen Gaststarter ein: Der saudische Prinz Abdulaziz Al Faisal sitzt in einem fünften Lechner-Porsche. Al Faisal war zuletzt in der von Walter Lechner organisierten Middle East Challenge äußerst erfolgreich unterwegs und hofft, mit dieser Erfahrung auch im Supercup aufzeigen zu können.

Siedler reist zuversichtlich nach Spanien

Der Auftakt der Europasaison auf dem anspruchsvollen „Circuit de Catalunya“ markiert auch für Norbert Siedler ein Rennwochenende mit ganz besonderen Vorzeichen:

„Ich hab dort im Oktober 2002 meinen ersten Formel 3000 Test bestritten und bin dann eine Saison lang in der ‚Spanien-lastigen‘ Nissan World Series gefahren“, erinnert sich der mittlerweile 27jährige noch gerne an seine Sturm- und Drangzeit auf der Iberischen Halbinsel zurück.

„Das war ein wichtiger Karriereabschnitt für mich mit vielen Highlights, ebenso vielen Rückschlägen und einigen abenteuerlichen Geschichten. Auf das kommende Rennwochenende in Barcelona freue ich mich ganz besonders, weil ich seit dem Saisonauftakt spüre: Ich bin mit meinem Team voll dabei und brauche jetzt nur das nötige Rennglück, dann ist alles möglich.“

Der neue, stärkere, etwa 1 Sekunde schnellere Porsche Carrera GT3 Cup lässt sich vom furchtlosen Tiroler jedenfalls wesentlich aggressiver fahren, als das Vorgängermodell. Das sollte gerade auf dem anspruchsvollen Grand-Prix-Kurs mit seinen langgezogenen Kurven von Vorteil sein.

„Ich mag diese Strecke einfach“, erklärt Norbert, „da geht es auch im Sportwagen so richtig zur Sache. Ganz vorn an der Spitze ist die Luft bei uns wirklich dünn“, erklärt Norbert, „da muss man den Reifenabrieb, den die Formel 1 auf den Asphalt radiert, im Qualifying schon perfekt ausnützen. Das ist die erste schwierige Übung, dann braucht man noch einen guten Start und ein Rennen ohne Zwischenfälle. Wie gesagt, ist alles möglich, deshalb fliege ich morgen auch ziemlich zuversichtlich nach Barcelona.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Wenn der Renn-Samstag beginnt, dann ist er für die Teams und Fahrer genauso durchgetaktet, wie schon die Tage zuvor. Spätestens ab Mittag, wenn die Le Mans Startaufstellung alles versammelt, was im Motorsport Rang und Namen hat, dann weiß man vor allem eines: Man muss die nächsten rund 27 Stunden einfach nur noch 101 Prozent funktionieren.

Bei sommerlichen Temperaturen behält George Russell einen kühlen Kopf und siegt erstmals seit dem Saisonauftakt - Aufholjagd von Max Verstappen reicht nicht

DTM-Rennen Lausitzring: Hintergrund

Hochsommerlicher Motorsport & more mit vielen Highlights!

Der Auftritt der DTM auf der Rennstrecke unweit der polnische Grenze stand ganz im Zeichen hochsommerlicher Bedingungen. Ein Gewitter am Samstag und brütende Hitze am Sonntag hielten 58.000 Zuschauer nicht davon ab, von der hochgebauten Haupttribüne die Action auf weiten Teilen des Kurses live zu verfolgen.

GP von Monaco: Qualifying

Antonelli holt Monaco-Pole!

So lief das Qualifying in Monte Carlo: Max Verstappen griff nach Platz 1, Lewis Hamilton mischte voll mit - aber am Ende setzte sich wieder Kimi Antonelli durch

Paukenschlag: Messfehler offiziell bekannt

Messfehler: FIA lässt Alpine-Antrag zu

Alpine hat im Kampf gegen die Monaco-Strafen den ersten Etappensieg erzielt: Der Antrag auf Überprüfung ist genehmigt - FOM gibt sogar schon eine Ungenauigkeit zu