MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel-3-EM: Hockenheim

Marciello vor Josh Hill, Auer Vierter

Raffaele Marciello holt sich im zweiten Rennen auf dem Hockenheimring den Sieg vor Josh Hill und Blomqvist. Der Österreicher Lucas Auer wird Vierter.

Auch das zweite Rennen der Formel-3-Europameisterschaft auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg ging an Raffaele Marciello (Prema).

Der im schweizerischen Zürich geborene Italiener siegte auf der 4,574 Kilometer langen Grand-Prix-Strecke vor Josh Hill (Fortec), dem Sohn des ehemaligen Formel-1-Weltmeisters Damon Hill.

Tom Blomqvist (Eurointernational), dessen Vater Stig 1984 Rallye-Weltmeister wurde, belegte den dritten Platz. Marciello liegt nach acht Saisonrennen mit einem Vorsprung von 81,5 Punkten an der Spitze der Fahrerwertung.

Bei strahlendem Sonnenschein münzte Marciello seine Pole-Position am Start in die Führung um, während Blomqvist sich als Zweiter einreihte. Noch in der ersten Runde verbremste sich Antonio Giovinazzi (Double R) und kollidierte mit Jann Mardenborough (Carlin). Auch Richard Goddard (ThreeBond) und Lucas Wolf (URD) wurden in den Unfall verwickelt, der den Einsatz das Safety-Cars nach sich zog. Giovinazzi und Mardenborough schieden als Folge der Kollision aus.

Der Restart erfolgte Anfang der vierten Runde und Marciello behielt seinen ersten Platz vor Blomqvist. Hill überholte Felix Serralles (Fortec) und war neuer Vierter hinter Lucas Auer (Prema). Im zehnten Umlauf nutzte Hill einen Fahrfehler von Blomqvist und zog im Motodrom in einem Rutsch an Auer und Blomqvist vorbei auf Position zwei. Diese hielt der Brite bis ins Ziel und feierte seinen ersten Podestplatz in der Formel-3-EM. Blomqvist und Auer wurden hinter Formel-3-Neuling Hill auf den Plätzen drei und vier abgewinkt.

"Ich hatte leichte Probleme mit meinen Reifen, deshalb war es nicht so einfach wie heute Vormittag. Ich denke, es lag daran, dass die Strecke relativ viel Grip aufbaute", sagt Sieger Marciello. "Aber ich habe es trotzdem geschafft, das Rennen zu gewinnen und freue mich darüber." Hill analysiert: "Ich lag hinter Tom und Lucas, als Tom einen kleinen Fehler machte. Im Anschluss kämpften die beiden miteinander und boten mir so die Chance, an ihnen vorbeizufahren."

"Um ehrlich zu sein, hätte ich zu diesem frühen Zeitpunkt in der Saison nicht erwartet, schon auf das Podest klettern zu können. Rang zwei ist ein tolles Ergebnis", freut sich der Brite. "Es war nicht einfach, Lucas hinter mir zu halten. Ausgangs der Mercedes-Arena habe ich einen kleinen Fehler gemacht und Lucas war an mir dran", erklärt Blomqvist. "Im Motodrom hat Josh dann uns beide überholt. Ich habe danach versucht, wenigstens den dritten Platz zu halten, was nicht einfach war. Schließlich ist es mir aber gelungen, vor Lucas ins Ziel zu kommen."

Serralles sah die Zielflagge als Fünfter. Mit Rang sechs fuhr Dennis van de Laar (Van Amersfoort) seine bisher beste Platzierung in der Formel-3-EM. Alex Lynn (Prema), Sven Müller (ma-con), Jordan King (Carlin) und Felix Rosenqvist (Mücke) vervollständigten die Top 10.

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel-3-EM: Hockenheim

Weitere Artikel:

Sprint-Qualifying Zandvoort

Russell meldet sich mit Pole zurück!

Kimi Antonelli und Max Verstappen geschlagen, und George Russell wieder in der Spur: So lief das Sprint-Qualifying der Formel 1 in den Niederlanden

GP der Niederlande: Bericht

Norris gewinnt Rennen in Zandvoort

Lando Norris feiert den zweiten Sieg hintereinander, vor Kimi Antonelli und George Russell - Gesprächsstoff wegen Stallorder bei Ferrari und Mercedes

Ein Thriller mit einem märchenhaften Ende: Kimi Antonelli demütigt George Russell und gewinnt den Grand Prix von Italien - Charles Leclerc übersteht Crash unverletzt

Berufung gegen Monaco-Ergebnis

Verliert Gasly sein Monaco-Podium?

Seit gestern findet die Berufungsverhandlung gegen das Monaco-Ergebnis statt: McLaren kämpft für Fairness und Integrität - und eigene Interessen

Kimi Räikkönens Sohn Robin wird Red-Bull-Junior - Über den Nachwuchs der Bullen schafften es bereits Fahrer wie Max Verstappen oder Sebastian Vettel in die Formel 1