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Dritter Italiener im Bunde der Legenden

Marco Simoncelli wurde in Mugello in die Hall of Fame des Motorradsports aufgenommen. Der Italiener verunglückte 2011 bei einem schrecklichen Unfall.

Foto: MotoGP

Marco Simoncelli wurde im Rahmen des Rennwochenendes in Mugello zur 21. MotoGP-Legende ernannt. Der Italiener ging in der Saison 2010 und 2011 in der MotoGP an den Start und verlor am 23. November 2011 beim Grand Prix von Malaysia sein Leben, als er in der zweiten Runde in Kurve elf nach einem Rutscher von Colin Edwards und Valentino Rossi getroffen wurde.

Beim Gand Prix von Italien wurde Simoncelli in den Kreis der MotoGP-Legenden erhoben. Dorna-Boss Carmelo Ezpeleta und FIM-Präsident Vittorio Ippolito ernannten Simoncelli in die Hall of Fame. Dessen Vater Paolo Simoncelli nahm die Ehre entgegen. Die Honda mit der berühmten Startnummer 58 erinnerte an den gefallenen Rennhelden.

Vor Simoncelli wurde zuletzt Casey Stoner zur MotoGP-Legende ernannt. Er ist nun neben Giacomo Agostini und Carlo Ubbiali der dritte Italiener in diesem Kreis. Die weiteren MotoGP-Legenden sind: Mick Doohan, Geoff Duke, Wayne Gardner, Mike Hailwood, Daijiro Kato, Eddie Lawson, Toni Mang, Angel Nieto, Wayne Rainey, Phil Read, Jim Redman, Kenny Roberts, Jarno Saarinen, Kevin Schwantz, Barry Sheene, Freddie Spencer und John Surtees.

Simoncelli startete in der Königsklasse für das italienische Honda-Satellitenteam von Fausto Gresini und fuhr bei seinem vorletzten Grand Prix zum zweiten Mal aufs MotoGP-Podium. Platz zwei beim Grand Prix auf Phillip Island sollte die beste Platzierung des charismatischen Italieners sein. Für Gresini war der Verlust von Simoncelli bereits der zweite Unglücksfall. In der Saison 2003 verletzte sich der Japaner Kato bei einem Sturz beim Grand Prix in Suzuka schwer und starb 13 Tage nach dem Unfall an den Folgen. Im Jahr 2008 wurde Simoncelli in der 250er-Klasse Weltmeister.

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