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Denk feiert zweiten Saisonsieg

Erstmals wurde in der DCA ohne Streicher gefahren – Günther Denk feierte seinen zweiten Saisonsieg vor Georg Comandella.

Fotos: Daniel Klopf

Am 3. und 4.Juni 2015 fand die Drift Challenge im ÖAMTC Fahrtechnik Zentrum Sankt Veit statt, bei dem die üblichen Verdächtigen um den Sieg wieder aufeinander trafen.

Nachdem Georg Comandella sich beim letzten Lauf in Lebring den Sieg holen konnte, konnte in Sankt Veit Günther Denk die Reihenfolge wieder umdrehen und den zweiten Sieg in der laufenden Saison einfahren. Staatsmeister Wolfgang Schmid vervollständigte das Podest. Auf den Plätzen 4 und 5 folgten die Teamkollegen Daniel Wostry und Josef Spiessl.

Erstmals in der Geschichte ohne Streicher

Seit Beginn der DCA im Jahr 2006 wurden noch nie alle Wertungsläufe zur Ermittlung der Ergebnislisten herangezogen, sondern Best of 3 oder die Wertung von zwei aus drei Läufen gefahren.

Nachdem die ersten zwei Läufe der Saison im neuen Ko-System gefahren wurden, kam in Sankt Veit erstmals die Wertung aller drei gefahrenen Wertungsläufe zum Tragen - der neue Modus bestätigte sich als äußerst spannend und am Ende des Tages standen die konstantesten Fahren/innen des Tages auf dem Siegerpodest.

Sailer holt den ersten Sieg in der Klasse R1

Daniel Sailer, Roman Helm und Roman Steinbauer gaben von Beginn an den Ton in der kleinen Rennklasse an und am Ende konnte sich Sailer hauchdünn seinen ersten Sieg vor Driftveteran Helm und Lebringsieger Steinbauer sichern. Damit gab es mit Sailer den dritten Sieger im dritten Rennen und auf weitere spannende Duelle um den Sieg in der Meisterschaft hoffen.

Umstieg hat sich gelohnt

Die Entscheidung von Andreas Hipfl in der neuen Saison zusammen mit seiner Freundin als Doppelstarter in die kleine Serienklasse zu wechseln, brachte Hipfl bereits zwei Podest Plätze in den ersten beiden Rennen, aber beim Lauf in Sankt Veit kam jetzt auch noch ein Sieg dazu.

Gefolgt von Martina Patka und dem Kämpfer des Rennes Benedikt Brutti. Brutti stürzte zwischen seinen Trainingsläufen so unglücklich mit seinem Scooter im Fahrerlager, dass er im Krankhaus versorgt werden mußte.

Nach einem erneuten Krankenhausbesuch am Wettbewerbstag entschloss er sich trotz Schmerzen an den Start zu gehen und wurde mit Platz 3 in der Wertung belohnt.

Alex Steiner erneut Sieger in der großen Serienklasse

Alex Steiner der nach dem Sieg beim Auftakt am Wachauring in Lebring beruflich passen musste, kam, sah und siegte erneut in seiner Klasse und übernimmt damit auch die Führung in der Trophywertung. Auf Platz zwei im Rennen und in der Meisterschaft die einzige Vertreterin Kärntens Anke Klein vor Neueinsteiger Nikolay Stefanov der bei seinem allerersten Antreten in der DCA einen Pokal mit nach Hause nehmen konnte.

Patka schlägt in der Damenwertung erneut zu

Martina Patka holte sich neben Platz zwei in der Klasse auch den Sieg in der internen Damenwertung vor Anke Klein und Katharina Dornhofer. In Summe waren wiederum fünf Damen am Start, die sich allesamt wieder mehr als hervorragend geschlagen haben. Platz 4 in der Wertung belegte Regina Steiner vor Katharina Deycmar.

Allradpiloten außer Rand und Band

Die Leistungen der Allradquertreiber, die das Publikum zu sehen bekamen, war der absolute Wahnsinn. Christian Kornherr fuhr im ersten der drei Wertungsläufe einen fehlerlosen Lauf und konnte sich an die Spitze der Allradpiloten setzen und damit mächtig Druck auf Vizestaatsmeister Benjamin Klabutschar ausüben.

Kornherr war dabei erstmals kurz davor in der Geschichte der DCA als Allradpilot auch die Gesamtwertung zu übernehmen, musste sich am Ende nur Günther Denk geschlagen geben.

Klabutschar konnte in Heat 2 kontern und es gelang ihm ebenfalls das Kunststück, einen fehlerlosen Lauf in den Asphalt von Sankt Veit zu brennen. Im entscheidenden Wertungslauf 3 machten beide keinen Hehl daraus, gewinnen zu wollen und fuhren wiederum makellose Läufe - schlussendlich konnte sich Klabutschar mit der schnelleren Zeit auf das oberste Treppchen katapultieren.

Am Ende des Tages konnte sich der Vizestaatsmeister Klabutschar nicht nur über den Sieg freuen, sondern auch über die Tatsache, dass er als erster Allradpilot in der Geschichte auf Platz 3 in der Gesamtwertung landen konnte im Feld der heckangetriebenen Fahrzeuge.

Der aus Deutschland kommende Yavuz Baykara konnte sich nach zweijähriger beruflich bedingter Zwangspause wieder sehr schnell mit den Gegebenheiten in Österreich anfreunden und konnte am Ende mit Platz 3 die Heimreise antreten.

Der nächste Lauf findet am 18./19.Juli 2015 wie schon im Mai erneut in Lebring in der Steiermark statt, bei dem wieder das Ko System über den Sieg entscheiden wird.

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