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Schmid alter und neuer Driftstaatsmeister

Die Meister sind gekrönt: Am Wachauring in Melk fand am Freitag der allerletzte Lauf zur Staatsmeisterschaft im Driften statt.

Fotos: Daniel Klopf

Schon traditionell wurde am Wachauring am 01.09.2017 das Finale der Driftstaatsmeisterschaft gefahren. Vor über 10 Jahren begannen die Driftbewerbe auf österreichischem Boden am Wachauring und beim Finale wurde der letzte Lauf in Form einer Staatsmeisterschaft gefahren.

Staatsmeister Wolfgang Schmid holt sich mit dem Finalsieg auch den Titel

Wolfgang Schmid der amtierende Champion kam mit einem Punktevorsprung von 3 Punkten auf Josef Spiessl an den Wachauring. Dahinter lauerten Daniel Sailer und Roman Steinbauer auf ihre theoretische Chancen auf den Titel.

Schmid musste sich auch dem Lokalheros Georg Comandella, Sebastian Pemmer und Rookie des Jahres Robert Dundler beim Finale stellen. Comandella konnte sich nach dem zweiten von drei Wertungsläufen über die Zwischenführung vor Schmid freuen, aber im entscheidenden Wertungslauf drei hatte Comandella einen Flashback mit dem Jahr 2009, wo er im allerletzten Lauf noch den Staatsmeistertitel durch einen Dreher verloren hatte. Selbes passierte auch beim Finale was schlussendlich den erhofften Sieg in weite Ferne rücken lies. Schlussendlich ging sich noch Platz vier im Endergebnis aus.

Auf einem sauberen Platz zwei konnte sich Sebastian Pemmer vor dem Sieger der kleinen Rennklassen Roman Steinbauer setzten. Schmid konnte mir dem Sieg beim Finale den wohlverdienten Staatsmeistertitel unter Dach und Fach bringen und wird aus heutiger Sicht der letzte Staatsmeister im Driften der 2WD-Klasse bleiben.

Roman Spiessl der noch guten Chancen hatte zu gewinnen, musste einen rabenschwarzen Tag verkraften, sein Arbeitsgerät funktionierte vom Trainingsbeginn nie problemlos und damit konnte Spiessl nicht um den Tagessieg mitdriften, konnte sich aber am Ende des Tages über eine tolle Saison freuen und den Vizestaatsmeistertitel mit in die Steiermark nehmen. Platz drei in der Meisterschaft ging an Daniel Sailer.

Martin Jansa gewinnt die Allradklasse, Steffe wird aber Staatsmeister

Günther Steffe stand bereits beim letzten Lauf als Staatsmeister der Allradklasse 2017 fest, musste sich beim Finale aber mit dem Tschechen Martin Jansa den Sieg ausmachen.

Jansa der in der Vergangenheit auch den Titel in Österreich gewinnen konnte, fuhr in der laufendenden Saison berufsbedingt nicht alle Läufe, ließ sich aber das Finale nicht entgehen und konnte vor Steffe den letzten Lauf gewinnen und schlussendlich auch den Vizestaatsmeistertitel mit nach Tschechien. Platz drei in der Meisterschaft geht an Christian Kornherr.

Peter Mistelbauer gewinnt kleine Serienklasse

Peter Mistelbauer konnte das Finale und damit auch die Trophywertung der Klasse für sich verbuchen. Platz zwei ging an die einzige Dame im Feld Katharina Dornhofer vor Ronny Büchner das dem Ergebnis auch in der Trophwertung entspricht.

Ex-Staatsmeister Tomy Graf gewinnt große Serienklasse

Tomy Graf der in der Vergangenheit 3x den Titel der Serienautos für sich einfahren konnte, ließ es sich nicht nehmen beim letzten Lauf ebenfalls anzutreten. Die Klasse war ein klare Sache für ihn, er konnte sich aber auch auf Gesamtplatz 7 in der Wertung als bestes Serienauto einreihen.

Daniel Sailer erstmals geschlagen

Daniel Sailer der die ersten fünf Läufe in der kleinen Klasse für sich entscheiden konnte, schaffte es nicht auch den sechsten Lauf zu gewinnen. Roman Steinbauer der schon als ewiger Zweiter der Saison galt, konnte einen versöhnlichen Abschluss feiern und den ersten Tagessieg 2017 feiern. Auf Platz Drei folgte wie auch in der Trophywertung Roman Helm. Sailer konnte sich am Ende nicht nur die Trophywertung sondern auch den dritten Platz in der Staatsmeisterschaft sichern.

Rookiewertung an Robert Dundler

Robert Dundler konnte die Rookiewertung auch bei seinem Heimrennen für sich entscheiden und verwies Raphael Smekal und Stefan Mayer auf die Plätze. In der Gesamtwertung geann ebenfalls Robert Dundler vor Daniel Koltay und Stefan Mayer

AMF Serienpokal geht nach Tirol

In der ausgeschriebenen Wertung der AMF für Serienfahrzeuge in der 2Wd Klasse konnte sich Ronny Büchner vor Peter Mistelbauer und Katharina Dornhofer die Siegertrophäe nach Tirol mitnehmen.

DCA sagt Goodbye und startet 2018 neu durch

Die Driftchallenge Austria in ihrer jetzigen Form besteht seit mehr als 10 Jahren und seitens der Organisation der DCA ist die Entscheidung gefallen, dass es Zeit wird Goodbye zu sagen und 2018 Neues zu machen.

Die Verhandlungen mit Sponsoren laufen bereits seit einiger Zeit im Hintergrund auf Hochtouren um auch 2018 in neuen Form wieder Driftsportbewerbe anbieten zu können. Details dazu werden nach den abgeschlossenen Verhandlungen mit Sponsoren und Streckenbetreibern in Kürze folgen.

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