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Suzuki Cup: Red Bull Ring

Entscheidung im Finale

Viel Spannung verspricht das Finale im heurigen Suzuki Motorsport Cup, das am 13. Und 14.Oktober auf dem Red Bull Ring ausgetragen wird.

Foto: Suzuki Team Austria

Man fährt gemeinsam mit den ungarischen Kollegen des Suzuki Cup Europe, damit werden ca. 35 Suzuki Swift an den beiden Rennen teilnehmen. Wer den Cup schlussendlich gewinnen wird, ist noch völlig offen. Derzeit führt
der Steirer Peter Eibisberger aus Weiz mit 168 Punkten vor dem Wiener Max Wimmer mit 160 Zählern. Berücksichtigt man aber die laut Reglement vorgesehenen zwei Streichresultate mit den bisher schlechtesten Ergebnissen, dann liegen die beiden Wimmer Werk Motorsport Piloten mit jeweils 150 Punkten an der Tabellenspitze. Jeder Ausgang ist also möglich.

Beim Team Wimmer Werk Motorsport werden wieder drei Vertreter an den Start gehen. Neben den Titelanwärtern Eibisberger und Wimmer wird wieder der Steirer Andreas Höfler am Start sein. Nachstehend die Vorstellungen der Fahrer vor dem Finale:

Peter Eibisberger: „Ich werde in Spielberg natürlich alles probieren um den Titel sicher zu stellen. Eines werde ich aber sicher nicht machen, deswegen den Druck auf mich selbst zu erhöhen. Wenn ich den Speed vom letzten Rennen in Brünn wieder fahren kann, sollte alles klappen. Der Red Bull Ring liegt mir besonders, dort bin ich mein erstes Rennen im Suzuki Cup gefahren und schon auf dem Podium gestanden.“

Max Wimmer: „Natürlich werde ich fahren so schnell ich kann. Es gibt aber viele Unbekannte. Wie ist das Wetter, wie ist die Strecke, wie stark fahren die Ungarn, wird es Kollisionen geben. Eines ist aber sicher. Ich werde für Peter Eibisberger fahren und ihm Rückendeckung geben wenngleich ich glaube, dass er selbst stark genug ist, um den Titel ganz alleine heimzufahren.“

Andreas Höfler: „Für mich ist der Red Bull Ring im Rennbetrieb Neuland. Ich habe schon mehrfach dort getestet, aber Rennen und probieren sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Wenn ich denselben Speed fahren kann wie zuletzt in Brünn, wäre ich schon zufrieden. Leider hatte ich dort Pech, ich wurde im 2. Heat unsanft aus dem Rennen befördert. Trotzdem bin ich für Spielberg voll motiviert und hoffe zumindest auf einen Podestplatz. Außerdem drücke ich meinem engeren Landsmann Peter Eibisberger beide Daumen, dass er den Titel schafft.“

Beim Team Schiessling Racing wird diesmal Dr. Erich Weghofer fehlen, er nimmt an einem Notarztseminar teil. Daher werden diesmal mit Fabio Becvar und Michael Kittel nur zwei Fahrer im Einsatz sein.

Fabio Becvar: „Auf Spielberg freue ich mich besonders da ich diese Rennstrecke schon lange auf der PlayStation übe und ich mir so beim Training leichter tun werde. Außerdem bekomme ich pro Punkt den ich dort erreiche extra Unterstützung von meinen Sponsoren. Das motiviert mich natürlich noch mehr ein gutes Resultat zu erreichen.“

Michael Kittel: „Bei mir entscheidet sich mein Antreten erst in letzter Minute. Dieser Zustand entstand durch die Terminverschiebung. Wenn alles klappt bin ich natürlich interessiert aufs Podest zu fahren. Dieser Optimismus kommt vom letzten Wochenende in Tschechien, wo ich mit einem sehr guten Speed unterwegs war und damit auch die Plätze Fünf und Sechs in den beiden Rennen belegen konnte. Diesmal sollte es noch besser laufen.“

Einige Änderungen gibt es in der Mannschaft des Suzuki Teams Austria. Daniel Mayer fehlt aus schulischen Gründen, ebenso der Slowene Gasper Drnovsek. Dafür kommen mit Patrik Tiefenbacher (Langenlois) und Niki Pertrich (Wien) zwei neue junge Piloten in den Suzuki Cup.

Patrik Tiefenbacher: „Ich wurde seinerzeit von Slalomfahrer Alfred Fries für den Motorsport begeistert. Danach habe ich versucht meine Möglichkeiten auszuloten und habe einige Tests in Angriff genommen. So bin ich mit einem Formel 4 von Lechner Racing auf dem Salzburgring unterwegs gewesen, ebenso mit einem Suzuki auf dem Slovakiaring. Rennen habe ich aber bis jetzt noch keines bestritten. Ich werde daher jetzt zum ersten Mal in Spielberg bei einem Rennen starten. Meine Erwartungen sind bescheiden, ich hoffe aber mit dem Mittelfeld ins Ziel zu kommen.“

Niki Pertrich: „Den Motorsportbazillus habe ich von meinem Vater Alfred übernommen. Er war früher im Semperit Cup auf der Rundstrecke und bei Bergrennen im Einsatz. Ich selber bin schon im Kartsport aktiv gewesen und habe dort Grundkenntnisse erworben. Zuletzt habe ich beim Rookie Bewerb der Zeitschrift Auto Revue teilgenommen und habe mich dort immerhin für das Finale qualifizieren können. Als Neuling hoffe ich bei meinem ersten Rennstart auf dem Red Bull Ring halbwegs zurecht zu kommen.“

Oliver Müller: „Natürlich wäre es schön wenn ich den Saisonabschluss mit einem Sieg feiern könnte. Aber ein Podium in einem der beiden Rennen sollte schon drinnen sein. Obwohl ich ein steirischer Lokalmatador bin, war ich auf dem Red Bull Ring schon auf der kurzen Anbindung unterwegs, aber noch nie auf der Grand Prix Strecke. Bin schon gespannt was mich da erwartet. In der Cup-Gesamtwertung möchte ich meinen dritten Platz fixieren.“

Max Zellhofer: „Für mich ist es bei diesem Saisonfinale das Wichtigste, dass beide Rennen fair abgehen und eigentlich alle Teilnehmer Spaß haben. Da der Titelkampf nur mehr zwischen zwei Fahrern aus dem gleichen Team ausgetragen wird, sollte bei allen übrigen Piloten die Fairness überwiegen. Außerdem haben wir neue junge Piloten am Start, die wir auch in der nächsten Saison am Start sehen wollen.“

Christoph Zellhofer: „Nach meinen doch sehr positiven Rallyerfolgen in der letzten Woche, möchte ich natürlich, dass es auch zu einem erfolgreichen Saisonabschluss im Rundstreckensport kommt. Ich habe heuer dort viel Pech gehabt und bei nicht weniger als vier Rennen keine Wertung eingefahren und nur einmal auf dem Hungaroring gewinnen können. Das hoffe ich, sollte sich beim Saisonfinale auf dem Red Bull Ring zu meinen Gunsten ändern.“

Dominik Haselsteiner: „Ich fahre mit keinen großen Erwartungen nach Spielberg. Nachdem es für mich beim letzten Rennen in Brünn nicht so gelaufen ist, wie ich mir das vorgestellt habe, müsste schon sehr viel Positives passieren um beim Finale noch gute Resultate einzufahren. Mein Focus gilt schon der nächsten Saison, wo ich mit dem neuen Suzuki Swift am Cup teilnehmen werde.“

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