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Super Formula: Suzuka II

Großes Saisonfinale für Lucas Auer

Beim letzten Rennen der Saison am Sonntag werden die Karten noch einmal neu gemischt: Kann der Tiroler ein Ass aus dem Ärmel ziehen?

Bildquelle: Ogasa Photo

Vor zwei Wochen war in Suzuka die Formel-1-WM zu Gast, an diesem Wochenende (26./27. Oktober) steht die Rennstrecke, auf der sich langsame, mittelschnelle und schnelle Kurven abwechseln, ganz im Zeichen der Super Formula. Auf dem Programm steht das siebente und gleichzeitig letzte Saisonrennen. Österreichs Vertreter Lucas Auer fiebert dem Finale bereits entgegen.

Nimmt man das letzte Rennen als Maßstab, darf man sich vom Kufsteiner, der mit einem Dallara SF19 Honda des Teams B-Max Racing with Motopark am Start steht, einiges erwarten, denn Auers Vorstellung in Okayama war bärenstark: Von P15 vor auf Rang 5 – und hätte eine Safety-Car-Phase seine Strategie nicht ein wenig durchkreuzt, wäre noch mehr möglich gewesen.

Mit diesem fünften Platz machte Auer in der Geamtwertung einen Sprung nach vorne und liegt aktuell mit 14 Zählern auf Position sechs. Insgesamt kam der Tiroler heuer bei sechs Rennen vier Mal in die Punkteränge. Die Vorbereitungen aufs Finale haben längst begonnen: Zunächst saß Auer in Milton Keynes im Simulator von Red Bull Racing, danach gab es bei Motopark in Oschersleben intensive Meetings, seit letzten Samstag ist Auer wieder in Japan.

Angesprochen auf das letzte Rennen zeigt sich der Tiroler optimistisch und voller Tatendrang: "In Suzuka kommen wir erstmals auf eine Strecke, wo wir schon einmal gefahren sind, und damit haben wir auch gesammelte Daten. Das sollte uns helfen. Wir wollen natürlich an das letzte Rennwochenende anschließen und versuchen, die extrem starke Rennperformance auch noch auf das Qualifying auszudehnen. Dann sind wir vorne dabei – schließlich gibt es diesmal ja 13 Punkte anstelle von normalerweise zehn für den Sieger ..."

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Wenn der Renn-Samstag beginnt, dann ist er für die Teams und Fahrer genauso durchgetaktet, wie schon die Tage zuvor. Spätestens ab Mittag, wenn die Le Mans Startaufstellung alles versammelt, was im Motorsport Rang und Namen hat, dann weiß man vor allem eines: Man muss die nächsten rund 27 Stunden einfach nur noch 101 Prozent funktionieren.

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