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Rallycross-ÖM: Fuglau I

Motorsport im Sprintformat in Fuglau

Am 1./2. Juni gastieren Rallycrosser und Autocrosser wieder auf dem früheren Nordring in Fuglau nahe Horn; freier Eintritt unter 15.

Fotos: Walter Vogler

Über zwei Tage verteilt wird Anfang Juni in elf Klassen um den Einzug ins Finale gekämpft. Veranstalter des Wochenendes auf dem Rallycrosskurs in Fuglau, keine zehn Autominuten westlich von Horn, ist das Leru Motorsport Team 2 unter der Leitung der erfahrenen Rallycrosser Peter Freinberger und Jürgen Weiß.

Freinberger: "Zurzeit kommen stündlich neue Anmeldungen herein. Wir erwarten 100 bis 110 Starter aus Österreich und den angrenzenden Ländern. Fürs Rennen werden wir den Schotteranteil noch ein wenig erhöhen, um den Rallycrosscharakter mit dem Wechsel von Asphalt auf Schotter stärker hervorzuheben."

Anders als im Rallyesport fährt beim Rallycross Auto gegen Auto, man ist also mit einem Teil seiner Gegner gleichzeitig unterwegs – Kontakt ist dabei nicht unüblich. Einmal pro Rennen muss jeder Fahrer einen Umweg, die sog. 'Joker Lap' fahren, ein taktisches Element, dessen Zeitpunkt jeder Fahrer frei wählen kann. Nur die bestplatzierten FahrerInnen kommen in die nächste K.O.-Runde. Die einzelnen Rennen dauern selten mehr als drei Minuten, Aufwärmrunde gibt es keine.

Die Veranstaltung zählt zur österreichischen Staatsmeisterschaft im Autocross sowie zur österreichischen, zur zentraleuropäischen, zur tschechischen und zur slowakischen Rallycrossmeisterschaft. Als Lokalmatadoren für das Team JWRacing treten in der National 1600, der am härtesten umkämpften Klasse, Daniel Fasch, Keke Platzer sowie Christoph und Felix Wurz an. Der Sohn von Alexander Wurz kommt nach seinem Podestplatz beim ersten Rennen auf dem Wachauring mit Rückenwind nach Fuglau. Nennschluss ist am 25. Mai.

Die Warm-ups der Autocrosser und Trainings der Rallycrosser beginnen am Samstag (1. Juni) um 11 Uhr. Die ersten Vorläufe starten um 15:30 Uhr. Fortgesetzt werden die Vorläufe am Sonntag (2. Juni) ab 8 Uhr. In der Mittagspause gibt es ein absolutes Highlight: Um 12:30 Uhr präsentieren sich die Fahrer mit ihren Boliden in einer Parade den Zuschauern. Die Semifinalläufe gehen ab 14 Uhr über die Bühne, im Anschluss die Finalrennen.

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Wenn der Renn-Samstag beginnt, dann ist er für die Teams und Fahrer genauso durchgetaktet, wie schon die Tage zuvor. Spätestens ab Mittag, wenn die Le Mans Startaufstellung alles versammelt, was im Motorsport Rang und Namen hat, dann weiß man vor allem eines: Man muss die nächsten rund 27 Stunden einfach nur noch 101 Prozent funktionieren.