MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallycross-ÖM: Greinbach
Foto: Stard

Sternstunden beim Greinbacher Rallycross-Happening

Dank erfolgreichem Covid19-Konzept erlebten Fans und Fahrer ein Traumwochenende. Sieg für Manfred Stohl im Elektro-Fiesta. Kris Rosenberger zaubert am TitansRX-Lenkrad...

Noir Trawniczek

„Es war ein Traumwochenende - jeder Fahrer hatte ein Lächeln im Gesicht! Alle haben sich gefreut, dass sie endlich wieder fahren können“ - Erich Petrakovits blickt auf ein erfolgreiches Rallycross-Happening in Greinbach zurück. Die ÖM-Doppelveranstaltung kostete im Vorlauf viel Mühen beim Erstellen eines Covid19-Konzepts - Mühen, die sich bezahlt machten: „Die Beörde, die vor Ort war, hat mir bestätigt, dass wir unser Covid19-Konzept zu hundert Prozent erfüllen konnten. Es haben sich alle an die Vorgaben gehalten und wir alle haben an diesen Tagen Motorsport vom Feinsten erleben dürfen.“

Auf der sportlichen Ebene haben an diesem geschichtsträchtigen Rallycross-Wochenende drei Fahrer ganz besonders beeindrucken können: Kris Rosenberger, Manfred Stohl und Alois Höller - alle drei gestandene „Rennfüchse“, die dem mit speziellen, in einem Abstand von 1,5 Metern gespannten Absperrbändern in Sektoren unterteiltem Publikum ein Lächeln in die Gesichter zaubern konnten...

Manfred Stohl zündete erneut seinen von seiner Firma Stard entwickelten, elektrisch betriebenen Ford Fiesta EV, nachdem er eine Woche zuvor beim ungarischen Rallycross in Kakucs mit dem Sieg über Legende Tamas Karai Motorsportgeschichte schreiben konnte. Erneut sicherte sich Stohl gleich an beiden Tagen jeweils den Sieg bei den Supercars. Rallycross-Experte und Streckensprecher Christian Wurzer zeigte sich beeindruckt: „Dieses Auto geht wie die Hölle. Vor allem am Start hat der EV natürlich Vortrieb ohne Ende.“ Dass es sich dabei in erster Linie um den Sieg des Fahrers Manfred Stohl handeln würde, möchte Wurzer jedoch nicht gelten lassen: „Ich würde sagen, dass es sich um die Kombination aus Fahrer und Auto handelt.“ Denn schließlich habe der mittlerweile 62-jährige österreichische Rekord-Champion Alois Höller „gehörig dagegenhalten können - in einem Lauf lagen sie sogar nach dem Start gleichauf. Ich finde, dass sich Höller sehr gut geschlagen hat, Stohl hat ihn motiviert, wirklich allles zu geben. Und so soll es sein im Motorsport.“

Für Begeisterung sorgen konnte auch Kris Rosenberger als überlegener Sieger in den Läufen der TitansRX-Fahrzeuge. Wurzer erzählt: „Am Samstagvormittag musste sich Kris noch eingewöhnen, doch dann hat er den TitansRX-Boliden richtig fliegen lassen. Am zweiten Tag fuhren sowohl Stohl als auch Rosenberger Rundenzeiten von 32,6 Sekunden. Da merkt man einfach, dass es richtige Rennfahrer sind, die hier am Lenkrad drehten.“

Nachdem das PS Racing Center Greinbach dem Coronavirus so erfolgreich die Stirn bieten konnte, kündigt Erich Patrakovits an: „Wir werden auch im August einen weiteren Lauf abhalten. Es muss einfach wieder mehr gefahren werden...“

Zu den Ergebnissen vom Samstag

Zu den Ergebnissen vom Sonntag

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallycross-ÖM: Greinbach

Weitere Artikel:

Der Regen kam um ein paar Minuten zu spät: George Russell erobert acht Punkte für die Formel-1-WM, Nico Hülkenberg scheidet mit Defekt aus

Sprint-Qualifying Zandvoort

Russell meldet sich mit Pole zurück!

Kimi Antonelli und Max Verstappen geschlagen, und George Russell wieder in der Spur: So lief das Sprint-Qualifying der Formel 1 in den Niederlanden

IndyCar zeigt erste Bilder

So sieht das neue Einheitsauto ab 2028 aus!

Die ersten Renderings des Dallara IR-28, der in zur IndyCar-Saison 2028 den in unterschiedlichen Ausführungen bereits seit 2012 eingesetzten DW12 ablösen wird

Weil Isack Hadjar verletzt ausfällt, gibt Liam Lawson in Zandvoort sein Comeback für Red Bull - Yuki Tsunoda übernimmt den freien Platz bei den Racing Bulls

F1-Boss kontert Kritik

"Niemanden interessiert es!"

Sollte die Formel 1 in der TV-Übertragung darüber informieren, wenn bei einem Auto die Batterie leer ist? - Stefano Domenicali will neue Fans der Serie nicht überfordern

Budkowski löst Lowdon ab

Cadillac mit neuem F1-Teamchef

Marcin Budkowski dockt mit zwei Jahrzehnten Formel-1-Erfahrung beim Rookie-Team Cadillac an und soll dieses "in die nächste Performance-Phase" führen