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Seggauberg im Rennsportfieber

Der Bergrallyetross übersiedelt zum 8. Lauf der heurigen Saison in die steirische Toskana auf die 1,6 km lange Strecke von Seggauberg bei Leibnitz.

Mit anspruchsvollen Passagen wird den rund 90 Piloten - das ist nach Naas zum zweiten Mal heuer bereits rekordverdächtig - sicher alles abverlangt. Der MSC. Ratsch a. d. Weinstrasse veranstaltet dieses Bergrennspektakel bereits zum vierten Mal, das diesjährige Starterfeld stellt jedoch alles bisher Dagewesene in den Schatten.

Bergfuchs gegen die Elite

Der Schweizer Bruno Ianello hat seine Nennung für dieses Highlight bereits abgegeben. „Raketenbruno“, der heuer mit seinem infernalischen Lancia S4 vorwiegend die Schweizer Bergmeisterschaft bestreitet, wird in Seggauberg sein einziges Gastspiel in Österreich geben. Dass diesmal aber zwei Lancia S4 am Start sein werden, ist dem Umstand zu verdanken, das der Vorarlberger Rallycross-Spezialist Willi Salzgeber den zweiten S4 aus dem Ianello-Team an den Start bringt. Damit werden allein in der Königsklasse + 2000 ccm 4WD 12 bis 15 Autos am Start stehen.

Und sie treffen hier auf die österreichische Elite im Bergrennsport. Hervorzuheben sicher das Gabat-Team: Mit Ing. Andy Gabat im 700 PS starken Cosworth WRC, mit Lokalmatador Hanspeter Laber aus Gleinstätten, Vinzenz Kroisleitner aus Wenigzell, dem Leobner Ernst Zink und - derzeit noch mit Vorbehalt - dem Oberösterreicher Dieter Höller. Der Haslauer Felix Pailer, Führender in der Königsklasse, sowie der Paldauer Franz Nowak - beide auf Lancia Integrale - werden aber sicher alles dransetzen, um die Cossie-Phalanx und die beiden S4 in Schach zu halten.

In den Klassen

Fahrer aus drei Nationen werden bei diesem Rennen an den Start gehen, denn mit dem Passauer Helmut Maier (Spiess-Golf) bekommt Hausherr Andy Marko (Ledinegg-Golf GTI) Konkurrenz in der 1600er-Klasse, wo mit Christian Pfeifer, Joe Krammer und dem Grazer Thomas Holzmann weitere Piloten versuchen werden, seine Siegesserie am Seggauberg (10 Starts – 10 Siege) zu unterbrechen.

In der Gruppe A bringt der frischgebackene Staatsmeister dieser Kategorie, der Stubenberger Christian Schweiger seinen VW Golf IV Kit-Car an den Start - ein Blickfang für jeden Motorsportfan. Das gleiche gilt für den Tiroler Georg „Schorschi“ Pacher auf seinem ultraschnellen ECO-Power Steyr-Puch, der voraussichtlich auch heuer wieder am Start sein wird. Ein weiterer Lokalmatador steht mit dem Sieger von Kärnten, dem Großkleiner Günter Strohmeier (Alfasud) in der 1400er-Klasse am Start.

Und Spannung gibt es natürlich auch in der 2-Liter-Klasse beim Duell des führenden Gleisdorfers Michi Wels (VW Scirocco) gegen den Pertlsteiner Gerhard Landl (BMW 318 iS). Der Koglhofer Rupert Schwaiger (Porsche 911 Bi-Turbo) sowie der Fladnitzer Michi Auer (Honda Civic) möchten in Seggauberg auch weiterhin ihre weiße Weste behalten.

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