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Heißer Fight um Gesamtrang drei

Im Rahmen der DTM feiert auch die F3-Euroseries in Hockenheim ihr Saisonfinale, Meister und Vizemeister stehen fest, um Platz drei wird's spannend.

Der Hockenheimring ist am kommenden Wochenende Schauplatz des Saisonfinales der Formel 3 Euro Serie. Nachdem mit Lewis Hamilton (ASM F3, Dallara-Mercedes) sowohl der dritte Titelträger in der Geschichte der Formel 3 Euro Serie feststeht, als mit Adrian Sutil (ASM F3, Dallara-Mercedes) auch der Vize-Champion der härtesten Nachwuchsserie der Welt, ist der Kampf um den dritten Platz noch völlig offen.

Lucas di Grassi (Manor Motorsport, Dallara-Mercedes, 60 Punkte) aus Brasilien hat vor den Saisonrennen 19 und 20 einen Vorsprung von zwei Zählern auf den Franzosen Franck Perera (Prema Powerteam, Dallara-Opel, 58).

Sebastian Vettel (Mücke Motorsport, Dallara-Mercedes, 57), der den Rookie-Titel bereits sicher hat, lauert einen Punkt hinter Perera.

Maximilian Götz wird in Hockenheim den ASM-Dallara von Vize-Champion Adrian Sutil übernehmen, da dieser zur gleichen Zeit im portugiesischen Estoril die deutschen Farben in der A1 Grand Prix Serie vertritt.

Der 19-jährige Götz musste nach dem achten Saisonrennen der Formel 3 Euro Serie aus finanziellen Gründen eine Pause einlegen. Für den erkrankten Robert Austin (Team Midland Euroseries, Dallara-Toyota) wird der Brite Ben Clucas im Team Midland Euroseries sein Debüt in der Formel 3 Euro Series geben.

Der 21 Jahre alte Rennfahrer fuhr 2005 ab Saisonmitte am Steuer eines Lola-Dome in der „National Class” der britischen Formel-3-Meisterschaft, die für Vorjahresautos ausgeschrieben ist. Er feierte in Monza einen Sieg in dieser Kategorie.

Julia Kuhn wird sich nach ihrer Formel-3-Premiere Anfang August am Nürburgring beim Finale zum zweiten Mal der harten Konkurrenz in der Formel 3 Euro Serie stellen.

Sebastian Vettel (Mücke Motorsport): „Es wird eine enge Kiste um Platz drei in der Gesamtwertung der Formel 3 Euro Serie. Meine beiden Kontrahenten Lucas di Grassi und Franck Perera sind eigentlich immer für vordere Platzierungen gut."

"In Hockenheim wird es darauf ankommen, ein gutes Qualifying zu zeigen, damit man in der Startaufstellung möglichst weit vorne steht. Mir persönlich liegt Hockenheim. Nur wenn es regnen sollte, dann könnte es schwierig werden. Denn bei den beiden Rennen am EuroSpeedway hatten wir im Nassen ein paar Probleme, obwohl es zu Beginn der Saison im Regen ganz gut lief.”

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