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Formel 3-DM: Hockenheim

Nullnummer

Für Richard Lietz war das finale Wochenende der Deutschen Formel 3 Meisterschaft zum Vergessen, einmal war’s die Technik, einmal wurde er „abgeschossen“.

Noch vor dem Start kam am Samstag beim ersten Lauf das Aus. Bei Richards Auto bricht auf der Anfahrt zur Startaufstellung bei einem Startversuch der erste Gang. Das war’s.

Am Sonntag, beim zweiten Lauf, der große Poker: Regen- oder Trocken-Setup? Ein Drittel des Feldes startet auf Trockenreifen, der andere Teil des Feldes setzt auf Regenreifen.

Richard Lietz legt einen sensationellen Start hin, überholt 10 Konkurrenten und liegt vom 21. Startplatz kommend auf Platz 11 – nach nur einer halben Runde!

Doch so schön wie es begonnen hat, so schnell endet es auch. Vor der Mercedes Tribüne verbremst sich der Japaner Sakon Yamamoto und reißt Richard beim darauf folgenden Dreher aus dem Rennen.

Yamamoto erhält von der Rennleitung zwar eine Stop&Go Strafe wegen unfairer Fahrweise, für Richard Lietz ist das Rennen aber trotzdem gelaufen. Interessant zu erwähnen, dass Lietz vor dem späteren Sieger Norbert Siedler lag.

Schade, denn diesmal wären die ersten Punkte mit Sicherheit drinnen gewesen.

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