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Carpentier gewinnt in der "Achterbahn"

Auf dem anspruchsvollen Kurs von Laguna Seca setzte sich der Forsythe-Pilot Patrick Carpentier knapp vor Bruno Junqueira durch.

Patrick Carpentier heißt der Sieger des Grand Prix von Monterey in Laguna Seca, siebenter Lauf zur Champ Car World Series 2003. Der von Pole gestartete Kanadier hielt zunächst den Angriffen seines Teamkollegen Paul Tracy, dann jenen von Newman-Haas-Piloten Bruno Junqueira stand und verzeichnete seinen vierten Sieg in dieser Rennserie.

"Das ist großartig", so Carpentier. "Es gab einige haarige Situationen, aber wir konnten dennoch gewinnen. Paul setzte mich ganz schön unter Druck, doch wir wußten, daß die Reifen eine Rolle spielen würden."

Bruno Junqueira hatte im ersten Renndrittel Probleme mit einer Bremsplatte, machte danach jedoch viel Zeit gut und konnte zu den beiden Forsythe-Autos aufschließen, wodurch die Zuschauer einen Dreikampf um die Spitze zu sehen bekamen.

Die erste Rennhälfte war vom Duell der beiden Forsythe-Boliden geprägt, doch bei seinem zweiten Boxenstop touchierte Tracy einen für Adrian Fernandez' Reifenwechsel vorbereiteten Pneu. Als er sich anschließend mit Carpentier um die Haarnadel nach Start & Ziel zankte, blieben seine Vorderreifen stehen, die resultierenden Bremsplatten kosteten ihm rund 20 Sekunden und Position zwei, die Junqueira übernahm.

"Ich wußte, daß mein Boxenstop besser sein würde als der von Patrick, und dachte, ich könnte ihn dadurch überholen. Danach verbremste ich mich und ruinierte dabei meine Vorderreifen. Die Vibrationen waren exrem, ich konnte kaum noch sehen, bremsen oder lenken...somit muß ich mit Rang drei zufrieden sein."

Michel Jourdain kämpfte sich nach seiner Rückversetzung auf Startplatz 13 wegen eines zu leichten Autos im Abschlußtraining bis auf Position vier vor und behält somit die Meisterschaftsführung. Rookie-Sensation Bourdais mußte mit Defekt aufgeben.

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