MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Gibernau schlägt Rossi

Dabei hat wohl nur der Regen einen weiteren Rossi-Triumph verhindert, bei den 250ern gewinnt Toni Elias, Pedrosa siegt in der 125er-Klasse.

Manfred Wolf

Sete Gibernau schlägt Valentino Rossi

Loris Capirossi führte vom Start weg, musste nach drei Runden aber in die Box – die Technik an seiner Ducati hatte schlapp gemacht. Und das Favoritensterben ging munter weiter: Carlos Checa (Yamaha), Troy Bayliss (Ducati) und Nobuatsu Aoki (Proton) mussten innerhalb weniger Runden aus dem Sattel und landeten unsanft neben der Strecke.

Davon unbeeindruckt führte einmal mehr Honda-Fahrer Valentino Rossi mit zwei Sekunden Vorsprung vor Alex Barros (der ebenfalls kurz in Front lag) und Tohru Ukawa. Doch dann begann es zu regnen, Rossi und Kollegen hoben die Hände – Abbruch nach 14 Runden.

Vor dem Re-Start dann ein wahrer Reifenpoker: Würde es schnell genug auftrockenen, um mit Intermediates fahren zu können? Max Biaggi, Tohru Ukawa und Olivier Jacque entschließen sich nach der Aufwärmrunde in die Box zu fahren und die Intermediates gegen Regen-Pneus zu tauschen und starten daher aus der Boxengasse.

Nach dem erfolgten Re-Start konnten sich Barros (Yamaha), Rossi und Sete Gibernau absetzen. Der Spanier ging auf’s Ganze und an seinen Kontrahenten vorbei, dann setzte sich wieder Rossi durch – bis zur letzten Runde.

Die war an Dramatik kaum mehr zu überbieten, am Ende lag Gibernau hauchdünn vor Rossi, Barros wurde Dritter, Olivier Jacque (Yamaha) und Max Biaggi (Honda) komplettierten die Top-Fünf.

250 ccm: Toni Elias gewinnt, die WM ist wieder offen

Es war der zweite Sieg in Folge für den jungen Spanier, der Aprilia Werks-Pilot gewann überlegen vor dem Franzosen Randy de Puniet (Aprilia) und dem Italiener Roberto Rolfo (Honda), der zuerst von einem Sturz von Franco Battaini profitierte und sich dann in der letzten Runde an Toni Elias vorbeiquetschen konnte.

Schon lange vorher war das Rennen für den WM-Führenden Manuel Poggiali (Aprilia) vorbei: Beim Anbremsen berührte er das Heck von Sebastien Porto – für Beide war das Rennen vorbei.

Sieg und WM-Führung für Pedrosa

Es war der 150. Sieg für Honda in der Viertelliterklasse und Daniel Pedrosa holte diesen unangefochten. Um Platz zwei beharkten sich Andrea Dovizioso (Honda) und Lucio Cecchinello (Aprilia), der Aprilia-Pilot konnte sich schlussendlich durchsetzen.

Alex de Angelis hätte ebenfalls noch für einen Podiumsplatz gut sein können. 400 Meter vor dem Ziel waren seine Hoffnungen allerdings Geschichte, er kam mit seiner Aprilia zu Sturz und sah keine Zielflagge mehr.

Der kurze Zeit WM-Führende, der deutsche Aprilia-Pilot Steve Jenkner konnte aus seinem katastrophalen 19. Startplatz heraus keine Wunderdinge vollbringen, er wurde Achter und musste die WM-Führung an den Sieger Daniel Pedrosa abgeben.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Antonelli-Express rollt weiter

Glücklicher Sieg bei Madrids F1-Premiere

Weil ein unglückliches Boxenstopp-Timing bei McLaren Lando Norris den Sieg kostet, triumphiert Kimi Antonelli beim Grand Prix von Spanien 2026

Offiziell: Hadjar bleibt

Isack Hadjar verlängert bei Red Bull

Red Bull schafft Klarheit für 2027: Isack Hadjar bleibt Teamkollege von Max Verstappen - Teamchef Laurent Mekies erklärt die Entscheidung

Ein Thriller mit einem märchenhaften Ende: Kimi Antonelli demütigt George Russell und gewinnt den Grand Prix von Italien - Charles Leclerc übersteht Crash unverletzt

DTM-Rennen Sachsenring – Hintergründe

Halbfinale in der DTM

Das vorletzte Rennwochenende der Saison 2026 stand ganz im Zeichen der Taktik. Wer schafft es, sich die beste Ausgangsposition für den in rund vier Wochen in Hockenheim anstehenden Showdown herauszufahren. Vor allem Thomas Preining, aber auch Maro Engel und Marco Wittmann haben die besten Ausgangspositionen für das Finale.

Auer schreibt Geschichte

Auer vorzeitig Endurance Champion!

Lucas Auer schrieb am Sonntag auf dem Nürburgring Geschichte: Mit seinen Winward Racing Teamkollegen Maro Engel (D) und Luca Stolz (D) gelang es ihm, erstmals in der Historie der GT World Challenge den Endurance Cup Titel vorzeitig einzufahren!

Formel-1-Kalender 2027

Zehn Sprints - davon einer in Monaco!

Der Formel-1-Kalender für die Saison 2027 umfasst erwartungsgemäß 24 Rennen - Die Anzahl der Sprints wird auf zehn erhöht und umfasst eine interessante Auswahl