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ÖTC-Karten in Ungarn neu gemischt

Reglementbedingt umgebaute Fahrwerke und ein erstarkter Herbert Karrer garantieren in der ÖTC ein spannendes Ungarn-Wochenende.

Nach zweimonatiger Sommerpause gastiert die Österreichische Tourenwagen Challenge kommendes Wochenende am Hungaroring bei Budapest um die Läufe 7 und 8 zu absolvieren. Die Karten wurden über den Sommer neu gemischt und so sind in Ungarn spannende Rennen zu erwarten.

Die Fahrzeuge der ÖTC mussten umgebaut werden. Eine Annäherung an das Gruppe N-Reglement erforderte Adaptionen am Fahrwerk. Da wenig Zeit und Möglichkeit zum Testen zur Verfügung stand, gehen die meisten Teams mit wenig Abstimmungserfahrung in dieses Wochenende. Das Team Hoffmann Racing (Honda Civic Type R) - mit Tabellenführer Roman Hoffmann und dem Tabellenzweiten Karl-Heinz Matzinger - hat das Fahrzeug weiterentwickelt und das Fahrwerk entsprechend umgebaut.

Hoffmann: „Der Umbau war kein Problem, aber wir wissen noch nicht, wie das Fahrzeug mit dem neuen Fahrwerk liegt.“ Trotzdem ist der ÖTC-Seriensieger für Ungarn optimistisch und will ebenso wie Teamkollege Karl-Heinz Matzinger ganz vorne mit dabei sein, um den Titel für das Team Hoffmann Racing zu holen. Damit sind ausgerechnet die beiden Teamkollegen die heißesten Favoriten auf den Gesamtsieg.

Ebenfalls zuversichtlich ist der Tabellendritte Sascha Plöderl im IPZ-grünen Civic Type-R, dem aufgrund einer großen Sponsorveranstaltung im Rahmen des Rennwochenendes nahezu ein Heimrennen bevorsteht. Letztes Jahr hat Plöderl am Hungaroring dominiert: „Heuer wird es bestimmt knapper werden, wir sind so eng beieinander wie im Juli am A1-Ring, der Glücklichere wird gewinnen.“ Nach etwas Pech in der ersten Saisonhälfte muss der Oberösterreicher nun auf einen Ausfall seiner beiden Markenkollegen Hoffmann und Matzinger hoffen, um noch Chancen auf den Gesamtsieg zu haben.

Vorjahrssieger und Dieselpilot Herbert Karrer (Seat Ibiza TDI) war in dieser Saison bisher vom Pech verfolgt, technische Probleme haben die Titelverteidigung zum nahezu unerreichbaren Unterfangen gemacht. Nach fieberhafter Fehlersuche in den vergangenen Rennen, hat das Tappeiner-Team die Ursache für die Turboschäden nun endlich gefunden. Ein defekter Sensor im Steuergerät hat den Diesel-Ibiza bisher eingebremst.

In Ungarn kann Karrer wieder voll angreifen: „Es ist ein gutes Gefühl, wenn man sich wieder auf Abstimmarbeiten und das Rennfahren konzentrieren kann und nicht ständig auf Fehlersuche ist. Nur schade, dass es so lange gedauert hat und wir nicht mehr um den Titel mitfahren. Am Hungaroring möchte ich aber unbedingt aufs Stockerl.“

Stockerlplätze sind auch in der Gesamtwertung der ÖTC Light noch zu vergeben. In Abwesenheit von Tabellenführer Dieter Huber (Honda Civic Type-R) kämpfen gleich vier Fahrer um den Vizemeistertitel: Guido Geisler, Erich Hascher, Christian Strell (alle Honda Integra) sowie Heinz Janits (Honda Civic Type-R) liegen in der Tabelle enge beieinander. Dabei treffen die ÖTC-Routiniers, der Tiroler Geisler und der Wiener Strell, der sein Auto extra noch einmal umgebaut hat, auf die ÖTC-Rookies Hascher und Janits.

Wegen Terminproblemen nicht am Start ist Ö3-Star Gernot Kulis (Callboy, Professor Kaiser), der am A1-Ring Mitte Juli ein vielversprechendes Debüt mit dem Alfa 147 im Team von Tourenwagen-Routinier Wolfgang Treml gegeben hat. Beim Finale am A1-Ring will der Kärntner aber unbedingt wieder mit dabei sein.

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