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Dreikampf

Mit Karrer (Seat), Niel (Alfa) und Hoffmann (Honda) kämpfen in Ungarn drei Marken um die Vorentscheidung in der ÖTC 2002.

Mit lächerlichen 2,5 Punkten Unterschied in der Gesamtwertung haben die drei Führenden die Sommerpause verbracht und kämpfen am vorletzten ÖTC-Wochenende am Hongaroring um die beste Ausgangsposition für den finalen Titelkampf.

Herbert Karrer (Seat Ibiza TDI) führt einen läppischen Punkt vor Titelverteidiger Alexander Niel (Alfa Romeo 156), der seinerseits auch nicht gerade komfortable 1,5 Zähler vor Roman Hoffmann (Honda Civic Type-R) liegt.

Herbert Karrer verfügt seit kurzem über ein neues Fahrwerk an der Hinterachse: „Damit kann man viel mehr einstellen, aber es fehlen uns noch die Erfahrungswerte für die richtige Abstimmung. Die Strecke gefällt mir gut, allerdings hab ich bei an den hängenden Kurven Probleme, dort schiebt der drehmomentstarke Diesel zuviel über die Vorderräder.“

Alexander Niel ist realistisch, was das Potential seines Fahrzeuges betrifft: „Zu Beginn des Jahres waren wir mit der bewährten und ausgereiften Technik noch ganz vorne, mittlerweile liegen die anderen mit neuerer Technologie vor uns. Unser Ziel ist es den dritten Gesamtplatz zu erreichen.“

Roman Hoffmann hatte bereits in Brünn sein Auto sehr gut entwickelt: „Wir haben über den Sommer nur ein paar Details verbessert und sind mit unserem persönlichen Engagement schon recht weit gekommen. Hier haben wir aber plötzlich mit einem neuen Problem zu kämpfen. Zudem ist das neue Steuergerät nicht rechtzeitig gekommen.“

Das Zünglein an der Waage könnte Sascha Plöderl im Honda Civic Type-R sein. Nach umfangreicher Test- und Entwicklungsarbeit ist das Auto endlich dort, wo es die Oberösterreicher haben wollen.

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