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Den Titel im Visier

Raphael Sperrer will bei der Waldviertel-Rallye nicht allzuviel riskieren, Ziel ist es klarerweise, den Meistertitel einzufahren.

Im Lager von Peugeot Sport Austria laufen derzeit die Vorbereitungen für den Rallye-Saisonabschluss vom 7.-9. November im Waldviertel auf Hochdruck.

Raphael Sperrer/Per Carlsson werden mit dem Peugeot 206 WRC in jedem Fall an der Int. Waldviertel-Rallye mit Start und Ziel in Waidhofen/Thaya, teilnehmen. Dies unabhängig vom Ausgang der Berufungsverhandlung in der Causa Steiermark-Rallye, die Ende Oktober stattfindet.

„Wir konzentrieren uns ganz auf die Aufgabe, die Waldviertel-Rallye so abzuschließen, dass wir nach der Zielflagge Grund zum Jubel haben. Natürlich wäre es schön, die Rallye als Erster zu beenden, vordergründig für unser Team und für mich ist aber der Titelgewinn."

"Ich werde daher meinen Drang zum Sieg zügeln müssen und die Taktik dem jeweiligen Stand der Rallye anpassen. Sollte es damit gelingen, meine Hauptkonkurrenten zu schlagen, wäre dies für mich ein weiterer sehr schöner Erfolg in meiner Rallyekarriere“, erklärte Sperrer, der sich eine gute Ausgangsposition (nach der Berufungsverhandlung) vor der Rallye erhofft.

Man wird im Waldviertel wieder die tolle Fan-Aktion von Sperrer`s langjährigem Partner Remus fortsetzen. Dabei wird man beim Team einen eigenen Fanshop betreiben und dabei Fähnchen, Kleber, Kappen, Luftballons, Poster und spezielle Autogrammkarten gratis zur Verfügung stellen.

Der neuen Streckenführung im Waldviertel stellt Sperrer ein gutes Zeugnis aus: „Die Rallye ist trotz der verminderten Anzahl von Prüfungen mit höherem Schotteranteil kompakter geworden und kommt mir und dem Peugeot 206 WRC besser entgegen."

"Ich erwarte mir wie immer im Waldviertel viele Zuschauer, darunter natürlich auch die Fans aus den Lagern Stohl und Sperrer. Mein Appell an die Fans gilt der Fairness, sowohl Manfred als auch ich werden auf der Strecke sicher unser Bestes geben, der Bessere soll gewinnen.“

Vergleicht man die von beiden Piloten heuer bisher gefahrenen 112 Sonderprüfungen, so war Raphael Sperrer nicht weniger als 73 Mal der schnellere Mann, während es Manfred Stohl auf 39 Bestzeiten gebracht hat.

Alle Infos zur Waldviertel-Rallye auf www.waldviertel-rallye.at

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