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Endlich wieder ein richtiges Rennauto...

Privat pilotiert Norbert Siedler derzeit einen 75 PS starken Fiat Grande Punto. Auf der Rennstrecke wird der Champion der Formel 3000 ProSeries am kommenden Wochenende sogar 550 Pferdestärken zu bändigen haben.

Dementsprechend begeistert zeigte sich der junge Wildschönauer gestern nach seinem ersten Roll-out mit dem Courage C65 Judd V8 auf einem ehemaligen Bundeswehrflughafen südlich von Köln:

„Endlich wieder einmal ein richtiges Rennauto. Auch wenns nur die Start- und Landebahn rauf und runter ging, war mein erster Eindruck sehr gut. Der Motor hat oben hinaus wirklich viel Schmalz und wenn dann erst einmal die Wippschaltung am Lenkrad aktiviert ist, wird der Wagen sicher noch bäriger zu fahren sein.“

Beim 1000-Kilometer-Rennen in Jarama, dem Saisonfinale der Le Mans Series, wird sich Norbert dieses Vergnügen mit zwei anderen Fahrern teilen, denn: „der Langstreckensport ist ein Teamsport, in dem alle an einem Strang ziehen müssen. Ich werde auf jeden Fall mein Bestes geben und versuchen, mein Team möglichst weit nach vorne zu bringen.“ Kruse Motorsport erhofft sich durch die schnelle Neuerwerbung aus Österreich übrigens eine Wiederholung des bislang besten Saisonergebnisses - Platz 5 in Donington. Siedlers Teamkollegen sind Jan-Dirk Lüders und Jens Petersen, beide aus Dänemark.

Während sich die Transporter des deutschen Teams schon auf dem Weg nach Spanien befinden, tankt Norbert heute noch einmal Energie und Ausdauer am Ergometer: „Mit dem Rennkart, dem Radl und dem Ergometer hab ich mich in den letzten Monaten fit gehalten und bis zu 5 Stunden täglich trainiert. Vielleicht kommt mir das bei einem solchen Langstreckenrennen ja ein bisschen zugute.“

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