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Spannung in der Gruppe N

Die Bosch-Rallye dürfte vor allem im Hinblick auf die Gr.N spannend werden, zu Rosenberger & Co gesellen sich Stengg, Mörtl und Paasonen.

Wenige Tage vor dem Start zur Bosch Super plus-Rallye, dem 4. Lauf zur Rallye-Meisterschaft, können Organisationsleiter Willi Stengg sen. und Rallyeleiter Rudi Wallner erfreut registrieren, dass alle ÖM-Führenden im steirischen Wechselland am Start sein werden.

Gruppe A

In der Gruppe A werden Raimund Baumschlager und Klaus Wicha danach trachten, ihren überlegenen Vorjahrssieg zu wiederholen, um sich in der Meisterschaft noch vor der Sommerpause einen vorentscheidenden Vorsprung zu holen. Ihre schärfsten Konkurrenten sind Beppo Harrach, dessen Co-Pilot noch nicht endgültig feststeht, sowie das VW-Team Andreas Waldherr/Richard Jeitler im Kit-Car.

Gruppe N

In der Gruppe N ist alles völlig offen. Kris Rosenberger/Sigi Schwarz müssen mit ihrem Subaru noch beweisen, ob das Auto auch auf Asphalt siegfähig ist. In Abwesenheit der Zweitplazierten Hermann Gaßner/Karin Thannhäuser sind die schärfsten Konkurrenten die Finnen Jani Paasonen/Sirkka Rautiainen sowie Martin Zellhofer/Bernhard Ettel und Walter Kovar/Nina-Irina Wassnig. Das Salz in der Suppe könnten der Mühlviertler Ernst Haneder sowie Lokalmatador Willi Stengg und der Kärntner Achim Mörtl, alle auf Mitsubishi werden.

Diesel-Klasse

In der Diesel-Klasse hoffen Hannes Danzinger/Fredi Fuchs auf ihren dritten Sieg in Serie. Ihre Teamkollegen bei VW Motorsport Austria, Christian Lippitsch/Gerry Pöschl, haben jedoch einen Großangriff angekündigt, um sich im Kampf um den Titel wieder ins Spiel zu bringen.

Junioren-Meisterschaft

In der Junioren-Meisterschaft ist der führende Mühlviertler Markus Weißengruber im Citroen Saxo nach den letzten gezeigten Leistungen nur Außenseiter, könnte aber mit etwas Glück trotz der knappen Abstände seine Führung verteidigen können. Favorit ist eindeutig der Pechvogel der letzten beiden Rallyes, der Kärntner Marcus Leeb, ebenfalls Citroen Saxo, während der Sieger der letzten beiden Läufe, der Niederösterreicher Rupert Schachinger, diesmal mit einer etwas schwächeren Version seines Suzuki Ignis Sport Vorlieb nehmen muß.

Die Historischen

Bleiben die Historischen: Hier gibt es bislang ja zwei Führende, die nur indirekte Gegner sind, da sie ja aufgrund der unterschiedlichen Baujahre nicht direkt gegeneinander antreten. Das schnellere der beiden Teams sind die Wiener Bernd Rothensteiner/Xaver Hiebner in einem Hundeknochen-Escort, ihre Gegner kommen aus Niederösterreich. Ossi Posch/Roman Wagner sind in einem roten Alfa Romeo 2000 GTV unterwegs.

Insgesamt haben 58 Teams aus drei Nationen ihre Nennung abgegeben.

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