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Rallye-ÖM: Dunlop-Rallye

Plansoll weitgehend erfüllt

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge ging die Dunlop-Rallye für Ernst Haneder und seine Co-Pilotin Tamara Jabornig zu Ende.

Mit lachendem Auge deshalb, weil mit sechs Meisterschafts-Punkten eine deutliche Steigerung im Vergleich zu 2003 gelang, womit man punktegleich mit dem drittplazierten Amstettner Martin Zellhofer auf Platz 4 in der Gruppe A-Wertung liegt. Mit weinendem Auge, weil am Ende nur 8,8 sec. auf einen weiteren Punkt fehlten.

„Und diese paar Sekunden habe ich auf den ersten beiden Sonderprüfungen verloren, als ich einfach zu ängstlich war und mich für zu weiche Reifen entschieden habe. Wie so oft bei dieser Veranstaltung sind über den Bergen ganz dunkle Wolken aufgetaucht und wir haben wie einige andere Teams gefürchtet, dass es plötzlich zu regnen beginnen könnte. Es ist aber dann trocken geblieben und wir haben auf den beiden Sonderprüfungen zusammen gut eine halbe Minute verloren.“

Damit hatte man den Anschluss an die unmittelbaren Konkurrenten bereits verloren. Traditionell sind die Prüfungen bei der Dunlop-Pyhrn-Eisenwurzen-Rallye leider so wenig anspruchsvoll, dass es ungemein schwer ist, einen einmal ausgefassten Rückstand wieder aufzuholen. Die Aufholjagd gestaltete sich daher ungemein schwierig und am Ende fehlten wie gesagt nur ein paar Sekunden.

„Mit unserem doch recht alten Mitsubishi Lancer Evo 3 fehlen uns leider auch viele Pferdestärken. Aber insgesamt sieht es für die Saison nun doch recht gut aus, denn wir waren bei allen drei Rallyes im Ziel. Das ist schon ein Fortschritt im Vergleich zum letzten Jahr, wo wir zu diesem Zeitpunkt schon einen Ausfall hinter uns hatten.“

Der nächste Einsatz des Teams ist bereits in zwei Wochen im steirischen Wechselland bei der Bosch Super plus-Rallye vorgesehen. Der Charakter der Sonderprüfungen ist ähnlich wie im Kremstal, Punkte sammeln ist also „erste Bürgerpflicht“.

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