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Alle Jahre wieder...

Auf den Bergen rund um Wolfsberg sind bis zu 40 cm Neuschnee gefallen, damit könnte es im Lavanttal zu einem echten Reifenpoker kommen.

Der neuerliche, heftige Wintereinbruch der letzten Tage wird vermutlich für die Teilnehmer der Lavanttal Rallye zu einem echten Problem werden.

Letzte Meldungen der Straßenmeisterei sprechen auf den Bergen von bis zu 40 cm Neuschnee. Davon hauptsächlich betroffen sind die Prüfungen 5/7, Vorderlimberg-Waldenstein und 6/8, Prebl-Weissenbach, also rund um den Schulterkogel, die alle am Samstag gefahren werden.

Auf dem Rundkurs, Prüfung 1 und 3, Eitweg-Mosern, liegen derzeit „nur“ 10 cm Schnee. Auf allen übrigen Prüfungen wurden ca. 20 cm Neuschnee gemessen. Schenkt man den Wettervorhersagen für diese Gegend Glauben, soll es am Wochenende noch einmal schneien, dann soll sich am Beginn der Rallyewoche die Situation verbessern.

Die Temperaturen liegen in höheren Lagen zurzeit um den Gefrierpunkt, in den Niederungen wurden bis zu 5 Grad Celsius gemessen. Die Tendenz in der nächsten Woche ist steigend, damit könnte Tauwetter einsetzen. Eine klarere Prognose wird man aber erst am Dienstag der nächsten Woche treffen können.

Während der Pirelli Lavanttal Rallye herrscht absolutes Spikeverbot. Dies bedeutet, dass man sich bei den Teams mit entsprechend tauglichen Winterreifen eingedeckt hat. Die unsichere Wettersituation führt dazu, dass man jetzt doppelt so viele Reifen in den Transportern mitnehmen muss, als vorher geplant.

Auf dem Weg zur Pressekonferenz am Dienstag nach Velden machte Staatsmeister Raimund Baumschlager erstmals Bekanntschaft mit den Verhältnissen.

„Wenn das Wetter auch besser wird und es taut, so wird es sicher auf 1000 Meter Höhe und im Wald zumindest Scheematsch geben, das macht die Reifenentscheidung äußerst schwierig. Ein Hasardieren mit Slicks kann da schnell ins Auge gehen“, sagte Baumschlager, der im Lavanttal noch nie gewonnen hat.

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