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Rallye-ÖM: Waldviertel-Rallye

Zielankunft zum Saisonfinale

Wolfgang Werner und Co Gottfried Witzmann eroberten im Waldviertel den zweiten Klassenrang und Platz 38 gesamt.

Nach dem Kurzauftritt bei der zur Rallye-Challenge zählenden Herbstrallye in Leiben (Getriebeschaden nach 3,5 Kilometer auf SP 1) ging das Duo Wolfgang Werner/Gottfried Witzmann top-motiviert in die Heimrallye.

Der erste Tag begann etwas durchwachsen. Durch eine eher unglückliche Startnummer (127) musste man 20 Minuten hinter dem größten „Erzrivalen“ Günther Weinelt, ebenfalls auf Suzuki Swift GTi unterwegs, ins Rennen gehen.

Anfängliche Abstimmungsprobleme zwischen Fahrer und Co-Pilot und die Tatsache, dass man entweder den vorher gestarteten Teilnehmer auf der SP überholen musste, oder von einer sehr starken ungarischen Lada selbst überholt wurde, ließen keine Top-Zeiten in der Klasse zu.

Ein Fahrfehler auf der letzten SP des Freitags kostete nicht nur die hintere Stoßstange und deformierte die Optik am Vorbau des Autos, sondern ließ den Rückstand auf Weinelt auf bereits eine Minuten und elf Sekunden anwachsen.

Der Samstag wurde dann unter dem Motto „jetzt oder nie“ unter die Räder genommen. Mit Rudi Pfeiffer im Genick und Günther Weinelt nicht uneinholbar an der Spitze des Starterfeldes der Klasse N1 gab es nur noch „Vollgas“. Der vierte im Bunde, Roman Pumper ließ alle Chancen durch einen Co-Piloten-Fehler liegen, er kassierte eine Strafminute für zu frühes Einfahren in eine Zeitkontrolle.

Werner/Witzmann gelang auf sechs der acht Samstags-SP teilweise sehr deutliche Klassenbestzeiten, die den Vorsprung von Weinelt auf 26 Sekunden schrumpfen und gleichzeitig den Vorsprung auf Pfeiffer auf 40 Sekunden ansteigen ließen.

Leider war in der SP 16 wieder einmal der Defekt-Teufel zur Stelle. Wahrscheinlich durch den Unfall vom Freitag bedingt, brach der Kühlerventilator und ließ die Motortemperatur in tropische Höhen schnellen. Die SP wurde noch in Bestzeit bewältigt, die Temperatur durch die Heizung auf oberster Stufe kurz vor dem Siedepunkt gehalten.

Im darauf folgenden Service konnte der defekte Ventilator in der zur Verfügung stehenden Servicezeit getauscht und die letzte SP in Angriff genommen werden. Aufgrund der Streckenlänge der SP 17 war es eigentlich unmöglich, den Rückstand auf Weinelt aufzuholen, so entschied man sich zu einer sicheren Fahrt ins Ziel.

Gesamt belegte das Team somit Rang 38, in der Klasse gab es Platz zwei. Ein besonderer Dank gilt nach dieser Veranstaltung den Service-Mechanikern Norbert Werner, Peter Brunner und dem Salzburger Walter Schuen, die innerhalb kürzester Zeit das Auto wieder einsatzfertig gemacht haben.

Das nächste Duell mit den „Erzrivalen“ Pfeiffer und Weinelt geht bereits in neun Wochen bei der zum Winterpokal zählenden IQ-Jännerrallye in Freistadt und im Februar in Tschechien bei der „Sumava-Rallye“ über die Bühne. Spannende Sekundenduelle sind bereits jetzt vorprogrammiert. Sponsoren für die kommenden Veranstaltungen werden noch gesucht. Infos zum Team gibt es unter www.rtw.beas.at!

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