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Der zweite Platz zählt wie ein Sieg

Klare Zielsetzung von Raimund Baumschlager für die Bosch-Rallye: Vor Achim Mörtl zu sein und den Punkteabstand auf den Kärntner zu verringern.

„Bei der Dunlop-Rallye war Mörtl vorne, im Wechselland hoffe ich, den Spieß umdrehen zu können“. Dabei gilt es für den Remus-Piloten, an beiden Tagen – die getrennt gewertet werden – vorne zu sein. Die Generalprobe dazu ist geglückt.

Baumschlager kommt mit dem Sieg bei der Saturnus-Rallye in Slowenien im Gepäck zum vierten österreichischen Meisterschaftslauf ins Wechselland. „Wir konnten im Raum Idrija bei schwierigsten Verhältnissen viel an meinem neuen BRR-Mitsubishi Evo VIII probieren und so manches Problem beseitigen, das uns bei der Pyhrn-Eisenwurzen-Rallye noch zu schaffen gemacht hat.“

Viele Punkte sind das oberste Ziel des regierenden Staatsmeisters, der erst am Dienstag nächster Woche aus Zypern anreisen kann, weil er am Wochenende die Red Bull Rallye Junioren Andreas Aigner und Quirin Müller bei ihrem ersten WM-Einsatz betreut. Doch auch mit wenig Training („Ich werde dreimal über die Prüfungen fahren, vielleicht geht sich ein viertes Mal aus“) hofft Baumschlager dem Vieltrainierer Mörtl Paroli bieten und hinter David Doppelreiter Platz zwei belegen zu können.

Denn erstmals ist der Montanistikstudent im Skoda Octavia WRC klarer Favorit. „David hat am zweiten Tag der Pyhrn-Eisenwurzen-Rallye gezeigt, welches Potential im Auto steckt und uns auf den Prüfungen Kremsmünster und Wartberg richtig abgehängt, obwohl wir am Limit waren. Sein Auto ist um 200 Kilo leichter, hat größere Bremsscheiben und auch beim Beschleunigen Vorteile. Die Sonderprüfungen bei der Bosch haben ähnlichen Charakter, sind aber doppelt so lang. Da werden wir viel Zeit verlieren“, so Baumschlager.

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