RALLYE

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Pech für Doppelreiter, Mörtl übernimmt die Führung

Ein abgerutschter Turboschlauch kostet Doppelreiter zwei Minuten, Mörtl führt vor Hideg & Baumschlager, DD aber wieder auf dem Vormarsch.

Die zahlreichen Action-Zonen entlang der Strecke sind mit begeisterten Zuschauern wohl gefüllt, aber Mundl Baumschlager hat weiterhin kein Glück. Diesmal war es eine Halbachse, die in SP 9 an seinem Evo gebrochen ist, was mehr als eine halbe Minute kostete und den Rosenauer auf Platz 3 der Gesamtwertung zurück warf.

„Es ist nicht zu fassen. Ich bin jetzt wirklich schon froh, wenn dieses Wochenende vorbei ist, das hat aber mit der Rallye selbst nichts zu tun.“
David Doppelreiter zog nach seinem morgendlichen Hoppala wie erwartet davon, mußte aber vor der Mittagspause eine Fitnessübung einlegen:

„Die Lichtmaschine war kaputt. Vor dem Regrouping war auch die Batterie leer und der Wagen ist nicht mehr angesprungen. Wir mußten den Oktavia in die Regrouping-Zone und von dort ins Service schieben.“

Noch schlimmer ging es dann in der ersten Nachmittags-Prüfung, als Doppelreiter wegen eines abgefallenen Turboschlauchs zwei Minuten verlor und auf Platz 9 zurückfiel. Achim Mörtl übernahm vor Krisztian Hideg die Führung.

Auf SP 12 fuhr David dann aber mit dem Messer zwischen den Zähnen, der WRC-Pilot nahm der Konkurrenz gleich eine halbe Minute ab und ist bereits wieder 'Fünfter, 15 Sekunden hinter Andi Waldherr.

In der Gruppe N hatte der Slowene Tomaz Kaucic seine Führung überraschend in die Mittagspause gerettet, während Hermann Gaßner heftig bemüht war, seinen Rückstand von der Eröffnungs-Prüfung gut zu machen. In SP 11 übernahm dann Willi Stengg trotz seiner Motorprobleme mit einer sensationellen Gruppe N-Bestzeit die Führung vor Kaucic und Gaßner, ähnlich das Bild auf SP 12.

Der Lokalmatador: „Der Grund für den Leistungsverlust ist ein gebrochener Kolbenring. Ich fahre ziemlich am Limit, um diese Zeiten zu erreichen.“

Bei den Dieseln dominiert weiterhin ganz klar Bosch-Pilot Hannes Danzinger vor Michael Böhm, der aber mehr Probleme als gestern hat, sich das zweite VW Golf-Kit Car mit Newcomer Norbert Filippits vom Leib zu halten.

Noch sind 63,27 Sonderprüfungs-Kilometer zu absolvieren, die Entscheidung scheint nach den bisherigen Erfahrungen keineswegs gefallen.

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