RALLYE

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Halten die berüchtigten Groschen-Teile?

Walter Kovar will in Kärnten endlich um den Gruppe-N-Sieg mitkämpfen, die Technik müsste dem Mitsubishi-Piloten dieses Mal gut gesinnt sein.

Die letzten Rallyes haben eines gezeigt: Walter Kovar kann den Speed der Gruppe-N-Spitze mitgehen. Auf den ersten Sonderprüfungen war der Niederösterreicher mit Wohnsitz in Wien immer voll dabei, konnte teilweise problemlos Top-Drei-Zeiten fahren.

Doch im weiteren Verlauf der Rallye bekam er dann immer wieder Probleme mit der Technik an seinem Mitsubishi Lancer Evo VII. Dabei waren es eigentlich nie gravierende Schwierigkeiten: Einmal gab das eine „Groschen-Teil“ den Geist auf, dann wieder das andere. Kleine Fehler mit großer Wirkung: Die Leistungsdichte in der Gruppe N ist in diesem Jahr so groß, dass schon ein geringer Zeitverlust zum völligen Ausscheiden aus dem Kampf um die Spitze führt.

Für die Castrol-Rallye in Kärnten, eine der schwierigsten Veranstaltungen der Saison, ist Walter Kovar optimistisch: „Wir haben das Auto revidiert, es ist alles tipptopp! Jetzt können wir nur hoffen, dass nicht wieder so ein Billigteil kaputt geht und alles zerstört. Die Rallye selbst taugt mir brutal, fahrerisch anspruchsvoll. Da können wir mit der Spitze mithalten, auch wenn wir leistungsmäßig nicht ganz dort sind. Ich freue mich, hoffe nur, dass das Wetter konstant ist und wir von etwaigen Regenschauern verschont bleiben…“

An der Seite von Walter Kovar nimmt übrigens sein früherer Stamm-Co Werner Kohlbacher Platz, da Nina-Irina Wassnig verhindert ist.

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Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.