RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-ÖM: Castrol-Rallye

Manfred Pfeiffenberger kämpft sich aufs „Stockerl“

Für Pfeiffenberger und Co Sztachovics gab's in Kärnten erneut Probleme, am Ende konnte das Seat-Duo immerhin noch auf den dritten Dieselrang fahren.

Es war die erwartet schwere Aufgabe für Manfred Pfeiffenberger und seinen Co-Piloten Martin Sztachovics-Tomasini: Die kärntnerische Castrol-Rallye rund um Althofen und St. Veit präsentierte sich schwierig und tückisch wie eh und je – nur der gefürchtete Regen am ersten Tag blieb in diesem Jahr aus.

Doch auch ohne Regen war der Beginn des fünften Laufes zur österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft für das Seat-Duo nicht einfach: Im Hinterkopf geisterten noch immer die Bremsprobleme herum, die bei der Wechselland-Rallye zur Aufgabe geführt hatten – zu Recht, wie sich auf den ersten beiden Sonderprüfungen leider herausstellen sollte: Wieder haperte es bei den Bremsen und das Vertrauen von Manfred Pfeiffenberger in das Auto wurde dadurch nicht unbedingt größer…

Doch dieses Mal konnten die Probleme von der Mechanikertruppe im ersten Service gelöst werden. Von da an funktionierte der Seat Ibiza PD TDi problemlos wie immer. Nicht ganz so „funktionsfähig“ war hingegen das Duo Pfeiffenberger/Sztachovics-Tomasini, wie der Pilot nach der Rallye ohne Ausflüchte gestand: „Ich hab’ mir sehr schwer getan, in das Auto wieder Vertrauen zu finden – vor allem, nachdem die Schwierigkeiten beim Bremsen auf den ersten beiden Sonderprüfungen erneut aufgetaucht waren…“ Der Co-Pilot ergänzt: „Die Verunsicherung war schon da. Es hat nichts so richtig zusammengepasst, vor allem am Anfang. Im Verlauf der Rallye ist es dann aber deutlich besser geworden!“

Das beweist auch das Endergebnis: Trotz der zahlreich vertretenen und teilweise wesentlich stärker motorisierten Konkurrenz fuhr das Seat-Team einmal mehr aufs „Stockerl“ – eine verdiente Entschädigung für die vielen Probleme bei den letzten Rallyes.

„Mit dem Ergebnis sind wir natürlich hoch zufrieden“, freute sich Manfred Pfeiffenberger im Ziel über die zahlreichen Meisterschaftspunkte. „Aber ich weiß, dass ich fahrerisch noch nicht dort bin, wo ich vor dem schweren Unfall bei der Jänner-Rallye war. Das ist eine reine Kopf-Sache, denn zwischendurch geht es ja schon wieder sehr gut. Jetzt muss ich nur noch konstanter werden, dann klappt es auch mit den Zeiten und mit den Platzierungen.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Castrol-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

TEC7 ORM Rallye BackStage: #2

TEC7 ORM-Podcast widmet sich den CopilotInnen

Die zweite Ausgabe von TEC7 ORM Rallye BackStage, dem offiziellen Podcast der Österreichischen Rallye Staatsmeisterschaft, widmet sich jenen mutigen Menschen, die auf der Beifahrerseite nicht nur aus dem „Gebetsbuch“ lesen…

WRC Kroatien: Bericht K4 Rally Team

Tabellenführung im WRC Masters Cup zurückerobert!

Mit einem klaren Sieg im WRC Masters Cup konnten Johannes Keferböck und Ilka Minor bei der WM-Rallye in Kroatien die Tabellenführung zurückerobern. Schon in zwei Wochen soll ein weiterer Masters-Sieg eingefahren werden. Johannes ist top motiviert: „Auf Gran Canaria volle Attacke!“

WRC Kanaren: Nach Tag 2 (SP8)

Toyota-Fünffachspitze - Keferböck P2 Masters

Toyota hat die zweite Auflage eines Rallye-WM-Laufs auf den Kanarischen Inseln bislang absolut im Griff, aber der Kampf in den Top 5 ist spannend. Keferböck/Minor im WRC Masters Cup auf Platz zwei.

Ob in ERC3 oder ERC4, im WRC Masters Cup, in der CZ-Meisterschaft, in der EHRC, im Mitropa oder Alpe Adria Cup - überall sind Teams aus Österreich ganz vorn dabei…

CZ, Rally Sumava Klatovy: Vorschau Wagner

Wagner in CZ: Angriff auf den Titel!

Simon Wagner und Hanna Ostlender greifen auch 2026 wieder in der Tschechischen Rallye-Meisterschaft an – und das mit einem klaren Ziel: Nach dem Vizemeistertitel im Vorjahr soll nun der volle Angriff auf den Titel erfolgen.

Achim Mörtl Kolumne: Rückblick Lavanttal

Achim Mörtl: "Lengauer schneller als er kann"

"Simon Wagner fährt so schnell wie er muss, Michael Lengauer fuhr schneller als er kann" - so lautet die Analyse unseres motorline.cc-Kolumnisten, Ex-Staatsmeister Achim Mörtl.