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Erste Ausfahrt für David Doppelreiter

David Doppelreiter spulte in Niederösterreich die ersten Testkilometer herunter, in Kärnten testeten Kramer, Jereb und Lichtenegger.

  • Hier finden Sie zahlreiche Fotos der Testfahrten!

    Der erste Test im Skoda Octavia WRC Evo III war für David Doppelreiter war ein Wechselbad der Gefühle. Einerseits kam der junge Niederösterreicher sofort mit dem neuen, ungewohnten Auto zurecht, andererseits war der Test nach sechs Kilometern wieder zu Ende. motorline.cc hat mit David unmittelbar nach seinem "Comeback" ins Rallyeauto gesprochen.

    David, du bist jetzt nach langer Zeit wieder im Auto gesessen, dafür gleich in einem WRC. Wie war's?

    Toll. Ich habe mich sofort wieder wohlgefühlt. Es hat vom ersten Meter an Spaß gemacht, das ist für mich unheimlich wichtig. Ich habe das Gefühl, dass ich mit dem Auto fahre, nicht umgekehrt. Jetzt kann ich mit viel Selbstvertrauen nach Kärnten fahren.

    Dein erster Eindruck vom Auto?

    Naja, viel kann ich nach dem kurzen Test noch nicht sagen. Eigentlich wollten wir ja länger fahren, da hat dann aber leider die Technik nicht ganz mitgespielt...

    Wo war das Problem?

    Ich weiß es noch gar nicht genau. Irgendwas am Motor bzw. im Motorumfeld ist kaputtgegangen. Ich warte noch auf den Anruf aus Ungarn.

    Bist du nach diesem Technik-Defekt beunruhigt, oder sagst du dir: Lieber beim Testen ein Defekt, als bei der Rallye?

    Eher letzteres. Natürlich ist es unangenehm, aber gut, so etwas kann einfach passieren. Und vielleicht komme ich ja morgen oder am Freitag noch zum Testen. Wichtig ist, dass sich weder das Team, noch ich mich durch so etwas aus dem Konzept bringen lassen.

    Wie ist der erste Eindruck vom ungarischen Tagai-Racingteam?

    Sehr gut. Die ungarischen Mechaniker arbeiten unter der Regie von Rolf Schmidt mit seinen Leuten zusammen, das hat auf Anhieb reibungslos und toll funktioniert. Die Ungarn sind ebenfalls absolute Profis, die haben das Auto aufgebaut und kennen jede Schraube, jeden Schalter. Das taugt mir!

    Also voller Angriff in Kärnten?

    Also wir wollen es nicht übertreiben. Auch wenn ich sofort wieder ins Fahren gekommen bin - um richtig schnell Auto zu fahren, muss alles hunderprozentig passen. Ich werde von SP zu SP mehr über das Auto lernen und schneller werden. Mal schauen, was am Ende heraussschaut!

    Vielen Dank für das Gespräch.

    Doch nicht nur David Doppelreiter war heute unterwegs. In Kärnten fuhr Lokalmatador Alfred Kramer seinen Shakedown vor seinem ersten großen Heimauftritt in diesem Jahr. Zu ihm gesellten sich der Slowene Andrej Jereb und ein weiterer Lokalmatador in Gestalt von Markus Lichtenegger, der sich für seine Heimrallye einen Mitsubishi Evo VI von Stohl Racing gemietet hat.
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