RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Hirvonen bekommt 2. Ford-Cockpit

Die Entscheidung ist gefallen: Mikko Hirvonen bekommt das zweite Ford-Werkscockpit. Der Finne unterzeichnete einen Dreijahresvertrag.

"Ich denke, dass wir mit Marcus, Mikko und dem neuen Ford Focus RS WRC ein ideales Paket haben", freut sich Teamdirektor Jost Capito. "Beide Fahrer verstärken unser WRC-Engagement in einer aufregenden Zeit für die Marke mit dem blauen Oval. Ford hat gerade die erste Saison eines vierjährigen Plans im Hinblick auf den Titelgewinn absolviert, und die Tests mit dem neuen Focus RS WRC übertreffen unsere Erwartungen."

Hirvonen bestritt bereits 2003 für Ford eine WRC-Saison als Semiprivatier und wechselte anschließend als Werksfahrer zu Subaru, wo sich der Finne an der Seite von Petter Solberg nicht durchsetzen konnte. In diesem Jahr fuhr Hirvonen größtenteils mit einem privat eingesetzten 2003er Ford Focus. Dabei erzielte der 25jährige unter anderem einen dritten Platz in Spanien und wurde in Griechenland Fünfter, nachdem er sogar geführt hatte. Seine Vorstellungen hatten Teamchef Malcolm Wilson so überzeugt, dass er den jungen Finnen unter Vertrag nahm.

"Niemand kann sagen, dass er von Mikkos Vorstellungen in diesem Jahr nicht beeindruckt war", machte Wilson klar. "Er hat in den vergangenen drei Jahren viel an Erfahrung dazu gewonnen und ist bereit den Schritt nach ganz oben zu machen. Ich erwarte von ihm 2006 weitere Fortschritte."

Hirvonen zeigte sich nach der Bekanntgabe sehr glücklich und erleichtert. "Ein Traum wird wahr", so Hirvonen. "Ich darf für Ford fahren und sitze nächstes Jahr im neuen Fahrzeug. Ich habe in den letzten drei Jahren sehr viel gelernt und fühle mich bereit für diese Rolle. Ich kann es kaum abwarten hinter dem Steuer zu sitzen und mit meinen ehemaligen Kollegen zusammenzuarbeiten."

Im Umkehrschluss sind das natürlich schlechte Nachrichten für die beiden diesjährigen Ford-Piloten Toni Gardemeister und Roman Kresta. Gerade Gardemeister machte sich noch Hoffnungen doch noch bei Ford bleiben zu dürfen. Sie werden sich ein neues Cockpit suchen müssen, genau wie Markko Märtin, der neben Hirvonen als Top-Favorit auf den zweiten Focus galt.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ET König: TEC7 ORM3 & RP Tools Junioren

Neulinger in einer eigenen Welt

Marcel Neulinger ist in der ORM3 das Maß der Dinge. Der regierende ORM3- und Junioren-Staatsmeister holte bei der ET König Judenburg-Rallye 14 von 15 Bestzeiten und konnte die Führung in der Tabelle sowohl in der ORM3 als auch in der RP Tools Junioren-ÖM erheblich ausbauen

Die 40. Auflage der Jännerrallye findet erst vom Donnerstag, 6. 1. 2028, bis Samstag, 8. 1. 2028, in Freistadt statt. Die Gründe dafür sind terminliche, organisatorische und menschliche

ET König Rallye: Bericht TEC7 HRM & ORC

Wagner siegt - Karlhofer mit Sensations-Comeback

Karl Wagner und Gerda Zauner gewinnen eine turbulent-großartige ET König Judenburg-Rallye - für Aufsehen sorgte Lancia-Spezialist Martin Karlhofer, der erstmals seit 2004 wieder bei einer Rallye an den Start ging und prompt mit einigen Bestzeiten aufhorchen ließ. Bei den Österreichischen Rallye Classics gewannen Alex Strobl und Cathy Schmidt.

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.