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Rallye-ÖM: Castrol-Rallye

Manfred Pfeiffenberger kämpft sich aufs „Stockerl“

Für Pfeiffenberger und Co Sztachovics gab's in Kärnten erneut Probleme, am Ende konnte das Seat-Duo immerhin noch auf den dritten Dieselrang fahren.

Es war die erwartet schwere Aufgabe für Manfred Pfeiffenberger und seinen Co-Piloten Martin Sztachovics-Tomasini: Die kärntnerische Castrol-Rallye rund um Althofen und St. Veit präsentierte sich schwierig und tückisch wie eh und je – nur der gefürchtete Regen am ersten Tag blieb in diesem Jahr aus.

Doch auch ohne Regen war der Beginn des fünften Laufes zur österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft für das Seat-Duo nicht einfach: Im Hinterkopf geisterten noch immer die Bremsprobleme herum, die bei der Wechselland-Rallye zur Aufgabe geführt hatten – zu Recht, wie sich auf den ersten beiden Sonderprüfungen leider herausstellen sollte: Wieder haperte es bei den Bremsen und das Vertrauen von Manfred Pfeiffenberger in das Auto wurde dadurch nicht unbedingt größer…

Doch dieses Mal konnten die Probleme von der Mechanikertruppe im ersten Service gelöst werden. Von da an funktionierte der Seat Ibiza PD TDi problemlos wie immer. Nicht ganz so „funktionsfähig“ war hingegen das Duo Pfeiffenberger/Sztachovics-Tomasini, wie der Pilot nach der Rallye ohne Ausflüchte gestand: „Ich hab’ mir sehr schwer getan, in das Auto wieder Vertrauen zu finden – vor allem, nachdem die Schwierigkeiten beim Bremsen auf den ersten beiden Sonderprüfungen erneut aufgetaucht waren…“ Der Co-Pilot ergänzt: „Die Verunsicherung war schon da. Es hat nichts so richtig zusammengepasst, vor allem am Anfang. Im Verlauf der Rallye ist es dann aber deutlich besser geworden!“

Das beweist auch das Endergebnis: Trotz der zahlreich vertretenen und teilweise wesentlich stärker motorisierten Konkurrenz fuhr das Seat-Team einmal mehr aufs „Stockerl“ – eine verdiente Entschädigung für die vielen Probleme bei den letzten Rallyes.

„Mit dem Ergebnis sind wir natürlich hoch zufrieden“, freute sich Manfred Pfeiffenberger im Ziel über die zahlreichen Meisterschaftspunkte. „Aber ich weiß, dass ich fahrerisch noch nicht dort bin, wo ich vor dem schweren Unfall bei der Jänner-Rallye war. Das ist eine reine Kopf-Sache, denn zwischendurch geht es ja schon wieder sehr gut. Jetzt muss ich nur noch konstanter werden, dann klappt es auch mit den Zeiten und mit den Platzierungen.“

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