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Gute Vorstellung des neuen "alten" Staatsmeisters

Raimund Baumschlager gewann als neuer Staatsmeister den ersten Wertungstag im Waldviertel, am Samstag wurde er Dritter.

Raimund Baumschlager war der Mann der OMV-Waldviertel-Rallye 2005. Der Remus-Pilot, der vor dem letzten Lauf der Saison als Meister bereits fest stand, gewann nicht nur die Tageswertung auf den selektiven Schotterprüfungen am ersten Tag, sondern holte mit Platz 3. hinter den WRC Piloten Stepan Vojtek (Peugeot 206 WRC) und David Doppelreiter (Skoda Octavia WRC) auch den inoffiziellen Gesamtsieg der 25. Auflage der Rallye im Waldviertel.

Baumschlager lag mit seinem BRR-Mitsubishi Evo VIII am Ende 36,9 Sekunden vor Vojtek, der alle Bestzeiten am 2. Tag markierte, und 4:41,4 Minu-ten vor Hermann Gaßner (Mitsubishi Evo VII), den Sieger der Gruppe N.

Nach seinem beruhigenden Vorsprung von mehr als 1 ½ Minuten auf seine Verfolger wollte Baumschlager die Rallye eigentlich nur „heimfahren“, doch es kam anders. Technische Probleme – Bruch des vorderen Differentials und ein Turboschaden – machten das Finale noch extrem spannend.

Die eingespielte Mechaniker-Crew von BRR ließ aber nichts mehr anbrennen, wechselte Differential und Turbo in Rekordzeit, sodass der „Chef“ ohne Strafzeit in die letzte Prüfung gehen konnte.

„Auf der vorletzten Prüfung hat sich neben dem Turbo auch der 5. Gang verabschiedet und ich wusste nicht, ob das Getriebe hält. Alles ging gut und ich bin überglücklich. Es war einer meiner schönsten Siege. Meine Leute sind wirklich klasse und ich bin stolz auf sie.“

Baumschlager markierte 6 Sonderprüfungsbestzeiten, Vojtek war mit dem WRC 12-mal Schnellster (1 Sonderprüfungszeit ex aequo).

Mit der ADAC-3-Städte-Rallye im Raum Passau am 5. November beendet der Remus-Pilot die Saison 2005. In Deutschland kann der neue und alte österreichische Staatsmeister mit einem Sieg auch noch die Mitropacup-Wertung gewinnen, die mit € 2.000,- dotiert ist.

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