RALLYE

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The new generation

Harte Zeiten für Erwin Heitzer, vor allem die Racing-Rookies in ihren Fiestas sind es, die ihm das Leben als Rallyefahrer schwer machen.

Die Zeiten, die für Erwin Heitzer anbrechen, werden immer härter. Nicht nur die Racing-Rookies sind es, die ihm das Leben als Rallyefahrer schwer machen. Aber vor allem die natürlich, ganz klar. Trotzdem: Er hält sich tapfer. Und das Wichtigste: Er hat noch immer Spaß am Rallyefahren, da können fünfzig Racing-Rookies auftauchen, mit Fiestas, die im Vergleich zu seinem alten Seat wahre Kitcars sind. Bis die Buben wieder fahren, muß ja irgendwer die Familie vertreten. Und sie werden wieder kommen, die derzeitige Abwesenheit von Arnold und Alexander Heitzer fällt unter den Begriff „künstlerische Pause“.

Die Rallye gestaltete sich grundsätzlich als etwas schwierig, nach den zwei Abgängen im vergangenen Jahr und einer etwas längeren Zeit ohne Rallyes war eine gewisse Unsicherheit des „Senior Members“ zu erkennen. So etwas ist besonders dann ein Nachteil, wenn, so wie diesmal bei der Bosch-Rallye, erschwerte Bedingungen herrschen, in diesem Fall maßgeblich bestimmt durch den intensiven Regenfall, der noch dazu Erde und Sand auf die Strecke geschwemmt hatte, sodaß es auch nach dem Auftrocknen der Fahrbahnen tückisch blieb. Als Positiv-Resümee der Rallye bleibt jedoch das sichere Durchkommen, und: Erwin Heitzer ist ein paar Mal auch schnellere Zeiten gefahren als manches stärkere Auto, wie etwa das Opel Astra Kitcar von Gerhard Dworak. Auch das muß man erst schaffen.

Ein Podestplatz in der Klasse war jedoch in weite Ferne gerückt, vor allem aufgrund des Auftrittes des Rookie-Teams der Fiesta-Trophy, das in allen Punkten überlegen war: Fortschrittlichere Technik (Motor, Getriebe, Radaufhängungen etc.), optimale Trainingsmöglichkeiten im Rahmen eines umfangreichen Lehrganges, bis hin schließlich zu der Tatsache, daß ein 18jähriger mit Benzin im Blut einfach weniger Zurückhaltung kennt als jemand, der gut dreimal so viele Lenze zählt. Dennoch haben sich Erwin Heitzer und Ferdinand Bschaiden nicht einfach geschlagen gegeben, sondern haben das Beste daraus gemacht. Und mit ein wenig mehr Glück und Übung wäre vielleicht sogar einer von den Rookies zu holen gewesen.

Der Bezug der Familie Heitzer zum Rallyesport ist jedenfalls unverändert da, und die Rückkehr der Söhne ins aktive Geschehen nur eine Frage der Zeit. Erwin Heitzer konnte auch noch einen anderen persönlichen Erfolg verbuchen: Petra Haas, seine frühere Beifahrerin, hat zum ersten Mal eine Rallye gewonnen. An der Seite von Willi Stengg, der den Gesamtsieg geschafft hatte, konnte sie sicher einiges von dem umsetzen, was sie bei Erwin Heitzer gelernt hat. Weil es bei einer Rallye eben auch auf den Beifahrer ankommt.

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