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Die Rallyewelt trauert um Shekhar Mehta

Der charismatische Chef der FIA-Rallye-Kommission und frühere WRC-Pilot Shekhar Mehta ist im Alter von 61 Jahren nach einer Lungenentzündung verstorben.

Michael Noir Trawniczek

Der Chef der Rallye-Kommission der Obersten Sportbehörde FIA, Shekhar Mehta, ist im Alter von 61 Jahren in London verstorben, nachdem er sich vor dem letzten Wochenende eine Lungenentzündung zugezogen hatte.

Die FIA verlautbarte in einer Presseaussendung: "Die FIA richtet ihr aufrichtiges Beileid an die Familie von Shekhar Mehta. In seinem Leben hat Mehta einen enormen Beitrag zum internationalen Motorsport geleistet, vor allem was den Rallye-Sport anbelangt - und zwar sowohl als erfolgreicher Teilnehmer als auch als ein hoch respektiertes Mitglied der FIA."

Shekhar Mehta war vor seiner Funktionärslaufbahn bei der FIA ein erfolgreicher Rallye-Pilot, der zwischen 1973 und 1980 fünfmal die legendäre Safari-Rallye gewinnen konnte.

Seinen Durchbruch schaffte Mehta im Jahr 1971 als Nachfolger von Joginder Singh im Werksteam von Datsun. Ab 1974 fuhr Mehta für Lancia, doch schon 1976 kehrte der Kenianer wieder zu Datsun zurück - um danach viermal hintereinander die Safari-Rallye zu gewinnen. 1981 schaffte Shekhar Mehta mit dem fünften Gesamtrang seine beste Platzierung in der Rallye-WM.

Später wechselte Mehta in den Raid-Sport und nahm auch an der weltberühmten Rallye Paris-Dakar teil. Nach einem schweren Unfall in Ägypten beendete Shekhar Mehta im Jahr 1987 seine aktive Laufbahn.

Mit Shekhar Mehta hat die Rallye-Familie ein erfolgreiches und charismatisches Mitglied verloren, das dem Sport als Funktionär bis zu seinem Lebensende treu geblieben ist.

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