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Loeb will in Neuseeland den Titelsack schließen

Sébastien Loeb erklärte, dass er in Neuseeland zurückkehren und den WM-Titel sichern wolle. Kronos-Boss Van Dalen nahm Stellung zum Lineup in Australien.

Michael Noir Trawniczek

"Ich werde mein Bestes geben, um in Neuseeland in die Rallye-Weltmeisterschaft zurückzukehren", erklärte der regierende Weltmeister und WM-Führende Sébastien Loeb, der auch nach dem Sieg von Marcus Grönholm in der Türkei noch satte 25 Zähler vor dem Finnen liegt. Der Ford-Werkspilot habe zwar die Möglichkeit, ihm den Titel streitig zu machen, zugleich jedoch laste großer Druck auf Grönholm, fügte Loeb hinzu.

Unterdessen nahm Kronos-Teamchef Marc van Dalen Stellung zu seinem gestern Mittwoch veröffentlichten Fahrer-Lineup für die Australien-Rallye. Dort wird Xavier Pons als Nr. 1-Pilot im Loeb-Auto antreten, Dani Sordo wird den zweiten 2006er-Xsara pilotieren.

Van Dalen wegen McRae "nicht enttäuscht"

Ein drittes Auto wird nicht eingesetzt - aus Kostengründen, wie Van Dalen gegenüber der WRC-Website versicherte. Van Dalen erklärte, Colin McRae sei "tapfer" gewesen, unter Bedingungen anzutreten, welche er, McRae, als die "schlimmsten" bezeichnete. Van Dalen legte Wert auf die Feststellung, dass er hinsichtlich der Performance von McRae "nicht enttäuscht" sei. "Es ist einfach billiger, mit zwei Autos anzutreten - ich muss daran erinnern, dass wir ein Privatteam sind", sagte er.

Dieses Privatteam wird die folgenden drei Rallyes in den Citroen-Farben antreten - der Deal mit dem Hauptsponsor, aus der Tabakbranche, wurde nur für 13 Rallyes abgeschlossen, ein weiterer Geldgeber habe nicht "die Summe eingezahlt, die wir erwartet hatten", erklärte Van Dalen. Da die verbleibende Zeit bis zu den kommenden Events für die Gewinnung neuer Sponsoren nicht ausreiche, werde man "lieber im Citroen-Outfit als mit gar keinem Outfit" antreten, auch um sich bei Citroen zu bedanken, wie es Van Dalen formulierte.

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