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Vom Pechvogel zum Hans im Glück

Nach dem überraschenden Ausstieg von Daniela Bayer hat ARC-Leader Sascha Plöderl noch rechtzeitig vor der Mühlviertel-Rallye einen neuen "Co".

Claus-Peter Pozdnik

Noch Montag abends, bei der Linzer Pressekonferenz anlässlich der Mühlviertel-Rallye, musste der Leader der diesjährigen „Austrian Rallye Challenge“ kund tun, überraschend und plötzlich 4 Tage vor der Rallye ohne Kopilot da zu stehen: “Daniela Bayer hat völlig überraschend das Handtuch geworfen und beendete so kurzfristig eine Zusammenarbeit, die von meiner Seite hätte auch im kommenden Jahr aufrecht erhalten werden können!“

Klar, dass der Rallye-Newcomer des Saison 2006 aus dem oberösterreichischen Hausruckviertel, „stinksauer“ war, sich selbst plötzlich als „Pechvogel“ des ARC-Rallyejahres zu empfinden. Extremste „Betriebsamkeit“ daher am Dienstag: „Meine Anstrengungen haben sich gelohnt, mich nach einem neuen Partner für die am Samstag beginnende „Mühlviertel-Rallye“ und auch für die nähere Rallye-Zukunft umgesehen zu haben: Jetzt bin ich sicher, plötzlich ein Glückspilz geworden zu sein !“

Plöderl euphorisch : „Nun ist einer der routiniertesten österreichischen Rallye-Beifahrer mein Partner im Cockpit!“ - Plöderls neuer Kopilot ist

Bernhard Ettel

Den Rallye-Insidern gilt Ettel als „Juwel“ der Szene, wurde er doch bereits anno 2004 in der Gruppe N Rallye-Staatsmeister zusammen mit Martin Zellhofer und darauf auch 2006 noch Gruppe-A-Staatsmeister mit Raimund „Mundl“ Baumschlager. Zuletzt hat man Ettel allerdings als erfolgreichen Kopiloten von Franz Wittmann jun. bewundern können.

Ettel, der seine Motorsport-Premiere bei der „Pyhrn-Eisenwurzen-Rallye“ anno 2000 im Cockpit eines Ford Escort begann, schloss bei seiner zweiten Veranstaltung schon intimen Kontakt mit dem Mitsubishi EVO III, der er nun heuer voraussichtlich noch zweimal mit Plöderl einsetzt. Ettel : „Die Premiere endete allerdings höchst spektakulär auf dem Dach!“ - Nun ist er sicher, Plöderl aktiv helfen zu können, den vakanten ARC-Titel noch einfahren zu können. Plöderl : „Für mich ist Ettel im Rallyesport so etwas wie Weihnachten, Ostern und Geburtstag zusammen!“

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