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Rallye-WM: Kurznews

Neues aus der Rallye-WM

Subaru-Besitzer ehren Colin McRae | Rallye-WM - Quesnel weiter im Zweifel | WM-Teams nutzen Sommerpause | Subaru-Piloten sollen Vollgas geben.

Michael Noir Trawniczek

Subaru-Besitzer ehren Colin McRae

Am Samstag, den 30. August soll im schottischen Lanark ein ganz besonderer Convoy gestartet werden. Im Heimatort des im Vorjahr verunglückten Rallye-Weltmeisters des Jahres 1995, Colin McRae, sollen an die 1.000 Subarus im Convoy nach Banbury fahren, dem Hauptsitz der Firma Prodrive, welch die WM-Einsätze für das Subaru World Rally Team absolviert. Angeführt wird der Convoy von jenem Subaru Impreza 555 WRC, mit dem McRae 1995 Weltmeister wurde.

Rund um den Firmensitz soll der Convoy einen weiteren Weltrekord einholen - die Subarus sollen auf der zwei Meilen langen Teststrecke von Prodrive eine Parade abhalten, ein Mitglied des Guinness Buchs der Rekorde wird vor Ort sein. Zum krönenden Abschluss sollen die Subarus auf einer langen Geraden so geparkt werden, dass aus der Vogelperspektive der Name "Colin McRae" zu lesen ist.

Prodrive-Boss David Richards erklärt: "Ich kann mir kein besseres Tribut vorstellen als so viele Subarus zusammenzubringen - eine Automarke, für die Colin so viel getan hat, indem er sie so populär gemacht hat, wie sie es heute ist."

Jene Subaru-Besitzer, die dem Convoy beitreten wollen, erfahren auf der Website www.mcrae-gathering.co.uk mehr.

Rallye-WM - Quesnel weiter im Zweifel

Wenig zufrieden ist Citroen-Teamchef Olivier Quesnel mit dem Ergebnis der FIA-Weltratsitzung Ende Juni, in der es nur vage Beschlüsse hinsichtlich der Zukunft der Rallye-WM gegeben hat. Quesnel erklärte gegenüber Motorsport aktuell: "Bezüglich unserem Engagement in der Rallye-WM helfen die aktuellen Beschlüsse nicht wirklich weiter. Sie gegen zwar in die richtige Richtung, sind aber für einen Hersteller nicht detailliert genug. Fest steht: Citroen möchte in der Rallye-WM bleiben - aber dafür müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Die Entscheidung, ob, womit und wie wir ab 2010 Sport betreiben, fällt ganz alleine der Vorstand. Spätestens ab Herbst müssen wir wissen, wo es mit der Rallye-WM hingeht. 15 Monate Vorlauf sind ein Minimum - das weiß auch ein Vorstand."

Vorstellen kann sich Quesnel weiterhin einen Einstieg in die DTM-Serie - auch beides, Rallye-WM und DTM, zieht der Franzose in Erwägung. Weltmeister Sébastien Loeb erklärte, er habe sich noch nicht damit beschäftigt, was nach 2009 kommen würde. Rundestreckenrennen würden ihn weniger interessieren, sagte Loeb. Er räumte jedoch ein: "Ausprobieren würde ich ein DTM-Auto allerdings schon mal gerne."

WM-Teams nutzen Sommerpause

Die in der Rallye-WM vertretenen Teams nutzen die Sommerpause. Die beiden Ford-Piloten Mikko Hirvonen und Jari Matti Latvala nehmen Asphalt-Lehrstunden auf der Rennstrecke in Silverstone. Weltmeister und Citroen-Pilot Sébastien Loeb unternimmt Reifentests, während sein Stallkollege Dani Sordo einen Lauf zur Finnischen Rallye-Meisterschaft absolviert. Suzuki und Subaru halten Tests mit ihren recht neuen WRC-Boliden ab.

Subaru-Piloten sollen Vollgas geben

Bei den ersten beiden Rallyes habe man den neuen Subaru Impreza WRC2008 unbedingt ins Ziel bringen wollen - nun aber erhielten die Piloten Petter Solberg und Chris Atkinson grünes Licht, sie sollen schon ab Finnland Vollgas geben. "Wir wollen, dass die Fahrer nun Bestzeiten holen. Natürlich erhöht dies auch das Risiko, aber wir müssen sehen, was das Auto wirklich kann. Wir wollen herausfinden, wo wir stehen", erklärte Subaru World Rally Team-Manager Richard Taylor. Der Wagen erhielt aerodynamische Verbesserungen, der Schwerpunkt wurde weiter abgesenkt. Sogar ein Teil des Unterbodenschutzes soll entfernt werden, damit der Wagen leichter wird.

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