RALLYE

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Start frei für die Drift Company

Von Ignis bis Evo

Übung macht vielleicht den einen oder anderen zukünftigen Meister: von Rallye-Ass Beppo Harrach kann jede(r) noch etwas lernen.

Erst vor wenigen Wochen stand Beppo Harrach bei der Triestingtal Rallye wieder ganz oben am Stockerl einer Rallye und bereits nächste Woche erfolgt der 12. Start bei einem Rallye WM-Lauf, diesmal in Polen. Von der Erfahrung, die Beppo Harrach dabei gesammelt hat und unvermindert sammelt, können ab sofort auch die Besucher der neu gegründeten Drift Company profitieren, die heute Abend ihre offizielle Eröffnung in Pachfurth feierte.

Auf Schotter und damit dem einzig echten Rallye-Terrain neben Schnee und Eis (auch wenn es immer seltener wird) haben Interessenten die Möglichkeit, ihr fahrerisches Können unter professioneller Anleitung zu verbessern. Dabei geht es nicht nur um die Suche nach dem perfekten Driftwinkel, sondern auch um zusätzliche Fahrsicherheit, von der jeder Teilnehmer auch im alltäglichen Straßenverkehr profitiert.

Nach einer theoretischen Einschulung, bei der alle wesentlichen Dinge das Thema Fahrdynamik und Sicherheit betreffend abgehandelt werden, startet der praktische Part auf speziell adaptierten Schotterstraßen. Bereits den Weg dorthin absolvieren die Teilnehmer – immer zwei Personen pro Fahrzeug – im echten Rallyeauto.

Echt deswegen, weil hier nicht nur umfassende technische Adaptionen eingeflossen sind, sondern auch ein geschweißter Sicherheitskäfig Standard ist, um im Fall der Fälle Verletzungen zu vermeiden. Bei den nur 870 kg schweren und knapp 140 PS starken Rallyeautos, die in nahezu identer Form auch in der österreichischen Rallyestaatmeisterschaft zum Einsatz kommen, handelt es sich um frontgetriebene Suzuki Ignis.

Sie zeichnen sich durch eine gute Mischung aus leichtem Handling, geringem Gewicht und dennoch genug Leistung aus, die durch eine kurze Getriebeübersetzung noch intensiver zum Tragen kommt. Die Suzuki-Modelle sind generell Standard im Level-A-Programm.

Wer nach Absolvierung des A-Levels zeigt, dass er die kompakten Frontantriebsfahrzeuge perfekt beherrscht, mit dem Thema Linksbremsen vertraut ist und dabei Lust auf mehr bekommen hat, kann die nächsthöhere Klasse der Drifterei in Form des B Levels erleben. Dort warten 280 PS starke Mitsubishi Evo, wie sie in den letzten Jahren die seriennahe PWRC beherrscht haben. Allradantrieb und eine komplexe Sicherheitsausstattung sind hier obligatorisch.

Die Kosten für einen Tageskurs auf Level A betragen inklusive Kursunterlagen, Leihhelm, Leihoverall und Fahrzeugmiete 852,- Euro pro Person. Darin sind auch der auf Schotter sehr hohe technische Verschleiß, Reifen, Treibstoff und natürlich auch die aufwändige Streckenpflege sowie die Kosten für die Instruktoren enthalten. Die Kosten für Trainings auf Level B sind beim Veranstalter direkt zu erfragen.

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