RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Wilson: Schluss mit Asphalt-Schotter-Mix!

Stobart-Pilot Matthew Wilson appelliert an die Rallye-Veranstalter, künftig keine Stages mit wechselndem Untergrund zu wählen.

Matthew Wilson konnte nach der Neuseeland-Rallye nur den Kopf schütteln. Der Stobart-Ford-Pilot hatte zwar mit Rang sechs ein gutes Ergebnis eingefahren, aber die Nerven lagen dennoch etwas blank. Wilson hat kein Verständnis für den neuen Trend, bei WM-Rallyes einige Prüfungen mit gemischtem Untergrund einustreuen. Der Wechsel von Asphalt auf Schotter – und umgekehrt – geht dem Briten gegen den Strich.

"Ich verstehe das einfach nicht", wird Wilson von Autosport zitiert. "Ich bin ein regelrechter Fan der Neuseeland-Rallye. Der Event findet auf einigen der schönsten Strecken der Welt statt, aber diese Pisten sind nun einmal aus Schotter. Warum muss man dort einige Kilometer aus Asphalt anfügen? Was noch viel schlimmer ist: Die Asphaltstrecke verlief genau neben der Schotterpiste, die wir früher befahren haben."

"Aus meiner Sicht macht so etwas überhaupt keinen Sinn", sagt der 23jährige Sohn des Ford-Sportchefs Malcolm Wilson. "Der Charakter einiger Rallyes geht doch komplett verloren. Ein Event wie die Neuseeland-Rallye hat es doch gar nicht nötig, künstlich mehr Spektakel zu schaffen." Auch beim Heimspiel im November wird Wilson wohl die Nase rümpfen: In Wales soll am Samstag abwechselnd auf Schotter und Asphalt gefahren werden.

"Wir müssen dann ohnehin alle mit einer Abstimmung für Schotter fahren", erklärt der Stobart-Youngster. "Auf den Straßen rollst du dann ganz vorsichtig herum – mit Schotterreifen. So etwas ist doch völlig unsinnig", klagt Wilson. "Es ist besser, wenn man es nach Tagen unterschiedlich aufbaut. Zypern 2009 war okay. Dann kann man einen Tag lang mit der passenden Abstimmung fahren. Wenn überhaupt weiter wechselnder Untergrund, dann sollte man es wie in San Remo machen. Über Nacht muss man dann die Abstimmung umbauen. Das ist spannender und besser."

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Schnee-Chaos stoppt Vorbereitung

Hyundai muss Neuville-Test abbrechen

Heftige Schneefälle stoppten den WRC-Test von Thierry Neuville in Frankreich: Selbst Schneepflüge halfen nicht, doch die FIA gewährt Hyundai einen Nachholtermin

M-Sport: Neuer Look, neues Duo

M-Sport präsentiert den Puma Rally1

M-Sport startet mit neuem Look in die WRC-Saison 2026 - Der Ford Puma Rally1 zeigt frische Farben und ein irisches Fahrerduo - In Monte Carlo geht es los

Jännerrallye: Bericht Stürmer

Ein Winter wie damals

Dank Horst Stürmer und Rene Zauner wurde auch bei der bisher 39. Jännerrallye dazu beigetragen, dass die zahlreichen Rallye-Besucher mit bester Quattro-Action auf Schnee beglückt wurden.

Jännerrallye: Bericht RRA

Race Rent Austria auf dem Klassenpodium

Von acht gestarteten Race Rent Austria Teams sahen bei einer schwierigen Jännerrallye vier die Zielrampe. Der bestplatzierte Gerald Bachler lag auf Platz zwei der Klasse 8, als er durch Fahrfehler ausfiel - so sprang Alexander Baumgartner in die Presche und belegte den dritten Klassenrang.

Jännerrallye: Bericht Knobloch

ORM2-Podium bei der "Jänner" für Knobloch

Das steirisch/oberösterreichische Duo Günther Knobloch und Erik Fürst erreichte im Clio Rally3 das im Vorfeld gesteckte Ziel – das ORM2-Podium bei Auftakt zur TEC7 ORM 2026 im Rahmen der „Jänner“.

Rallye Dakar 2026: 9. Etappe

Nani Roma erobert die Gesamtführung

Die Gesamtwertung drehte sich auf der neunten Etappe komplett - Das Ford-Duo Nani Roma und Carlos Sainz führt nun vor Dacia-Speerspitze Nasser Al-Attiyah