RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Konzentration auf 2011

Andreas Aigner bezichtigt MCC die Unwahrheit gesagt zu haben, was die Versicherung des Autos betrifft, 2011 peilt der Steirer ein internationales Programm an.

Zwischen MCC und Andreas Aigner (Erste Stellungnahme Aigner/MCC vor der Maribor-Rallye) gibt es weiterhin dicke Luft, hier die Stellungnahme von Andreas Aigner im Originalwortlaut:

Für Andreas Aigner endet eine wechselhafte Zeit in der Österreichischen Staatsmeisterschaft vorzeitig. Als einziger Fahrer konnte er bei seinen Einsätzen im Mitsubishi Lancer Evo X dem neuen Titelträger Raimund Baumschlager Paroli bieten und unterstrich dabei sein weltmeisterliches Können.

"Dass es keine leichte Aufgabe werden wird, mit einem Gruppe-N-Auto einen Super-2000 zu schlagen, war mir immer bewusst. Dennoch wollte ich Raimund Baumschlager unter Druck setzen und das ist mir gelungen, auch wenn ich dabei über das Limit gehen musste", erklärte Andreas Aigner rückblickend.

So erfolgreich der ehemalige Produktionswagen-Champion auf der Strecke agierte, so schwierig gestaltete sich im weiteren Saisonverlauf das Verhältnis zu seinem Einsatzteam MCC. Im Herbst 2009 hatte man Andreas Aigner als neuen Fahrer verpflichtet, um den weiteren Ausbau von MCC voranzutreiben.

Nach dem es bei den Einsätzen in der Österreichischen Staatsmeisterschaft zu einem schweren Unfall gekommen war, verlangte MCC von Aigner öffentlich, für die restlichen Läufe eine zugesagte Versicherungsleistung aufzubringen. "Mein Management und ich haben nie eine solche Versicherung für das Fahrzeug zugesagt, noch wurde dies Bestandteil meines Vertrages. Die Aussagen von MCC entsprechen deswegen nicht der Wahrheit", stellt Andreas Aigner klar.

"Wahr ist viel mehr, dass wir die Suche nach einem Versicherungspartner in unseren Vertrag aufgenommen hatten und mein Management und ich mit allen Kräften bemüht haben, einen Partner für MCC zu finden. Leider ist uns dies und MCC nicht gelungen, deshalb habe ich entschieden, keine Rallye mehr mit dem Team zu bestreiten."

Nachdem auch ein letzter Klärungsversuch scheiterte, entschloss sich Andreas Aigner dazu, die Zusammenarbeit mit MCC vorzeitig zu beenden (siehe Pressemitteilung vom 15. Juli 2010) . "Ausdrücklich möchte ich betonen, dass es nur Differenzen mit der Team-Leitung gibt, bei den MCC-Mechanikern möchte ich mich für ihre Arbeit bedanken", erklärt Andreas Aigner und richtet seinen Blick bereits nach vorn.

Im September wird er zusammen mit dem ehemaligen Europameister Armin Kremer bei der Primm 300 (11. September) in der amerikanischen SCORE-Serie starten. Auch beim größten Offroad-Spektakel, der Baja 1000 (17.-19. November) wird der Steirer für das AGM-Team im 700 PS-Buggy antreten.

"Auf diese beiden Termine freue ich mich sehr", fiebert Aigner dem Start entgegen. "Der Offroad-Sport in Amerika hat seinen ganz eigenen Reiz und den bärenstarken Buggy zu bändigen ist stets eine Herausforderung."

Noch wichtiger wie die verbleibenden Einsätze in diesem Jahr ist für Andreas Aigner die Saison 2011. Nach dem MINI den Einstieg in die Rallye-Weltmeisterschaft bekannt gegeben hat, ist ein gesteigertes Interesse bei Partnern und Sponsoren zu spüren. "Dies kommt uns bei den Verhandlungen für ein internationales Projekt entgegen", freut sich Andreas Aigner.

"Wir haben die gemeinsamen Gespräche mit unseren Partnern nie abreißen lassen und schnüren fleißig an einem Paket für 2011. Für mich kann es nur ein Ziel geben: Zurück in die Weltmeisterschaft. Dort war ich schon einmal erfolgreich. Dort will ich es wieder sein! Für mich gehört der unprofessionelle Einsatz 2010 in Österreich nun endgültig der Vergangenheit an."

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Nachgefragt bei AMF & Manfred Stohl

Streitfrage: Rallye schon ab 13?

Der 19-jährige Este Jaspar Vaher zeigte in der ERC gehörig auf - er fuhr schon ab 13 als Vorausauto, ab 14 im Bewerb. Soll man auch bei uns das Mindestalter für Rallye-Teilnahmen herabsetzen?

ET König Judenburg Rallye: Vorschau ARC

Hartes Duell um die ARC-Spitze!

Mit Hans Georg Lindner kommt ein „Historischer“ als ARC-Tabellenleader nach Judenburg - doch Gerolf Schuller liegt nur knapp dahinter. In der ART1 gibt Raimund Baumschlager ein Comeback - als Tabellenleader startet Gastgeber Peter Hopf.

ET König: TEC7 ORM3 & RP Tools Junioren

Neulinger in einer eigenen Welt

Marcel Neulinger ist in der ORM3 das Maß der Dinge. Der regierende ORM3- und Junioren-Staatsmeister holte bei der ET König Judenburg-Rallye 14 von 15 Bestzeiten und konnte die Führung in der Tabelle sowohl in der ORM3 als auch in der RP Tools Junioren-ÖM erheblich ausbauen

ORM/ARC, ET König Rallye: Nach SP10

Alles beim Alten an der Spitze

Toyota-Pilot Hermann Neubauer hält bei der ET KÖNIG Rallye im Raum Judenburg nach wie vor die Führung / Sekunden-Duelle um Platz drei und in der ORM 2 (Foto zeigt Günther Knobloch, der knapp vor Christoph Zellhofer die ORM2 anführt)

ORM, ET König Rallye: Vor dem Start

Im Murtal heulen ab heute die Motoren

Insgesamt 66 Teams starten in die ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg / Erster Wertungsabschnitt ist heute Nachmittag um 14.35 Uhr der Rundkurs Gaal – Hammergraben