RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

"Antreten in der ÖM eher unwahrscheinlich"

Raphael Sulzinger und Peter Spannbauer wechseln vom Fiesta ST in den Fiesta R2, welche Meisterschaft man 2011 bestreitet, ist derzeit noch offen.

Noch ohne Kriegsbemalung, aber kurz vor dem ersten Probelauf, präsentierten Raffael Sulzinger und Co-Pilot Peter Spannbauer ihr neues Sportgerät, einen Ford Fiesta R 2, also ein identisches Fahrzeug wie es Ford Austria 2010 mit Hannes Danzinger in der ÖRM einsetzt.

Die beiden Bayern mit Zweitwohnsitz in Oberösterreich, konnten sich 2010 bereits bei der ARBÖ Rallye Steiermark mit ihrem Fiesta ST vorzeitig den ÖRM Titel in der Division III sichern.

"In der Saison 2011 werden wir mit dem neuen Fiesta R2 antreten", erklärte Raffael Sulzinger, ohne sich jedoch festzulegen, in welcher Meisterschaft er starten wird.

Am kommenden Wochenende wird das Auto erstmals der Fachpresse präsentiert, im Rahmen der ADAC 3-Städte Rallye (23./24. Oktober) rund um das direkt an der Grenze zu Oberösterreich gelegenen Bad Füssing, treten die Austro-Bayern erstmals mit dem neuen Wagen an.

Bei der 3-Städte Rallye werden wir in erster Linie einen Funktionstest des neuen Wagens machen, da wir noch keine Erfahrung mit dem Fahrverhalten, den Fahrwerkseinstellungen oder den Reifen haben, meine Raffael Sulzinger, der sich aber schon vornahm, den Fans den Wagen auch mal quer zu präsentieren.

Der nagelneue Fiesta R 2 wurde vom Tittlinger Autohaus Unrecht aufgebaut, auch Ford Deutschland zeigte Interesse an dem Rallyeprojekt.

"Unser Hauptsponsor kommt aus Bayern und da wir in dieser Saison aus Österreich keinerlei Sponsorgelder erhalten haben, ist ein Antreten in der ÖRM 2011 eher unwahrscheinlich", meinte Raffael Sulzinger gegenüber Motorline, "obwohl ich ehrlich gesagt lieber in Österreich fahren würde als an der deutschen Ostseeküste."

Damit spielte er auf ein mögliches Engagement in der deutschen Rallyemeisterschaft an, aber auch ein Auftritt in dieser Liga hängt noch von weiteren Geldgebern ab.

"Wenn es nicht gelingt, weitere Sponsoren ins Boot zu holen, werde ich wohl im Mitropa Rallye Cup antreten, denn dort locken wenigstens lukrative Preisgelder und auch die Startgeldfreiheit bei Auslandsläufen ist ein wichtiges Argument."

Noch ist also alles offen, für die ÖRM 2011 wäre - so Raphael Sulzinger - ein weiterer Mitstreiter im Titelkampf um die 2 WD Wertung auf jeden Fall wünschenswert.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ARC, Mühlstein Rallye: Startklar!

SG Toolbox Mühlstein Rallye startet durch!

Am 7. und 8. August steigt die SG Toolbox Mühlstein Rallye 2026 mit Zentrum in Schwertberg / Novum ist ein spektakulärer Shakedown am Freitagabend / Der neue Namens-Sponsor SG Toolbox ist ein oberösterreichisches Unternehmen mit hoher Motorsport-Affinität.

Die 40. Auflage der Jännerrallye findet erst vom Donnerstag, 6. 1. 2028, bis Samstag, 8. 1. 2028, in Freistadt statt. Die Gründe dafür sind terminliche, organisatorische und menschliche

ERC, Rallye Rom: Vorschau BRR

Neulinger startet ins nächste ERC-Abenteuer

Marcel Neulinger stellt sich bei der Rally di Roma Capitale 2026 seinem nächsten Abenteuer in der Junior-EM. Der zweite Lauf der JERC führt den jungen Oberösterreicher nach Italien – auch Maximilian Lichtenegger sucht wieder die internationale Konkurrenz.

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

ORM/ARC, ET König Rallye: Bericht

Hermann Neubauer als „Lonely Boy“ an der Spitze

Der Sieger der ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau ließ nie Zweifel an seinem Erfolg aufkommen / Mehr als Platz zwei für Michael Lengauer und Platz drei für Luca Waldherr ließ der Toyota-Pilot nicht zu