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Rallye-ÖM: Schneebergland

Stohl:"Haben versucht immer Druck zu machen"

Manfred Stohl holt gleich zur Premiere für sein neues Erdgas-Team den ersten Platz bei der Schneebergland-Rallye 2011

War das eine Dramatik im Schneebergland! Beppo Harrach hatte vermutlich schon seinen ersten Staatsmeistertitel im Kopf, Manfred Stohl sich schon mit einem guten zweiten Platz abgefunden. Ehe dann doch alles ganz anders kam. Am Ende der vorletzten Sonderprüfung des sechsten Rallye-Meisterschaftslaufs in Rohr im Gebirge passierte Harrach ein Missgeschick, und Manfred Stohl nützte auf den letzten sieben Kilometern des Rennens seine Chance zum Sieg.

Einen besseren Einstand für sein neues Erdgas-Team hätte der WM-erfahrene Rallyestar bei vor allem am Freitag mit 38 Grad sengender Hitze nicht liefern können. „Für mich war es gut, zu sehen wie konkurrenzfähig wir mit Erdgas auch bei solch extremen Temperaturen sind“, erklärte Manfred Stohl nach dem turbulenten Ende. „Wir haben immer versucht Druck zu machen, auch als die Rallye praktisch zugunsten von Beppo entschieden war. Das hat sich am Ende glücklich, aber doch ausgezahlt.“

Manfred Stohl genoss seinen ersten Erfolg in Österreich seit der Waldviertel-Rallye 2008 sichtlich: „Es freut mich natürlich, dass ich meinem neuen Sponsor Erdgas gleich so ein tolles Geschenk präsentieren kann. Das ist eine gute Grundlage für eine hoffentlich längere erfolgreiche Zusammenarbeit über das Jahr 2011 hinaus.“ Stohl ist mit dem Erdgas-Mitsubishi heuer noch bei der Steiermark-Rallye Ende September und der Waldviertel-Rallye Ende Oktober im Einsatz.

Lachen konnte über den „Sieg im letzten Augenblick“ auch Stohls kongeniale Copilotin Ilka Minor: „Das ist wirklich ein gutes Gefühl. Ich bin sehr glücklich, dass ich bei diesem Erdgas-Projekt von Beginn an dabei sein darf.“

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