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Testabschluss unter Wettbewerbsbedingungen

Ford wird das neue Fiesta WRC mit den beiden Werkspiloten Mikko Hirvonen und Jari Matti Latvala bei der Arctic-Rallye erstmals zum Einsatz bringen.

Fotos: Ford

Am 28. und 29. Januar wird es im hohen Norden ernst für den neuen Ford Fiesta RS WRC: Das Auto gibt bei der Arctic-Rallye am finnischen Polarkreis sein Wettbewerbsdebüt.

Werkspilot Mikko Hirvonen pilotiert den Fiesta auf der ersten Etappe, dann übernimmt sein Kollege Jari-Matti Latvala das Cockpit.

Der Start erfolgt außer Konkurrenz, den für Ford bedeutet die Rallye vor allem die letzte Testfahrt, bevor zwei Wochen später in Schweden die WRC-Saison beginnt.

2011 tritt das offizielle Werksteam unter der neuen Bezeichnung "Ford Abu Dhabi World Rally Team" an. Der langjährige Titelpartner Abu Dhabi setzt damit die 2007 begonnene erfolgreiche Zusammenarbeit fort.

Entsprechend prominent tritt im neuen Farbschema das charakteristische Rot und der geschwungene Schriftzug des Emirats auf. Auch in diesem Jahr geht der aus Abu Dhabi stammende Khalid Al Qassimi im Werksteam neben Hirvonen und Latvala in einem dritten Fiesta RS WRC an den Start.

Die Lackierung wird darüber hinaus vom charakteristischen Grün des langjährigen Sponsors Castrol gekennzeichnet. Der Schmiermittelhersteller unterstützt das Werksteam von Ford bereits seit 2005 und wirbt auf dem neuen Fiesta RS WRC für seine Produktreihe Castrol EDGE.

Im finnischen Rovaniemi rollt der Fiesta RS WRC noch im unschuldigen Weiß des Versuchsträgers über die Startrampe - der Einsatz bei der Arctic-Rallye rundet viertägige Testfahrten in Schweden ab, die bereits am Freitag dieser Woche beginnen.

"In den vergangenen vier oder fünf Monaten hat das neue Rallye-Auto Tausende von Kilometern abgespult - dennoch lassen sich die Belastungen und Erfahrungswerte, die ein Wettbewerbseinsatz mit sich bringt, kaum simulieren", erläutert Teamchef Malcolm Wilson.

"Unser Abstecher zur Arctic-Rallye bietet unseren Ingenieuren und Fahrern die perfekte Gelegenheit, sich auf den WM-Auftakt rund um Karlstad vorzubereiten."

Die stets von klirrender Kälte begleitete Arctic-Rallye Finnland umfasst zehn zumeist rasant schnelle Wertungsprüfungen über vereiste Fahrbahnen.

Die erste Etappe am Freitag führt über 98,47 WP-Kilometer, am Samstag stehen noch einmal 132,99 Kilometer auf dem Programm. Hirvonen kennt die Veranstaltung, einst traditioneller Auftakt zur Rallye-Europameisterschaft, bereits aus den Jahren 2001 und 2002.

"Die Rallye begeistert immer wieder durch ihre ganz spezielle Polarkreis-Atmosphäre, die man nicht erklären kann, sondern einfach erleben muss", freut sich der 30-Jährige auf den bevorstehenden Einsatz.

"Winterliche Streckenbedingungen sind garantiert und bilden den Rahmen für extreme Topgeschwindigkeiten. Zugleich verlangen die einzelnen Prüfungen aber auch nach einer sehr präzisen, technisch sauberen Fahrweise - alles in allem perfekte Testbedingungen für den neuen Fiesta RS WRC vor dem WM-Auftakt in Schweden. Und ich freue mich sehr, vor heimischem Publikum starten zu können."

Auch Latvala freut sich auf den Auftritt in Rovaniemi: "Bei Testfahrten fahren wir pro Tag zumeist eine einzelne Strecke immer und immer wieder - da stellt sich schnell Routine ein", so der 25-Jährige.

"Bei der Arctic-Rallye werden praktisch alle WP jeweils nur einmal gefahren und gleichen auch in der Länge den Prüfungen auf WM-Niveau - auf diese Weise erhält das Team ein viel klareres Bild von der Konkurrenzfähigkeit des neuen Fiesta RS WRC."

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