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Rallye-WM: News

"Wir können voll angreifen"

Nach dem zweiten Platz in Spanien ist Mikko Hirvonen weiter im WM-Kampf, beim Finale in Wales habe er nichts zu verlieren, so der Ford-Pilot.

Punktegleich mit Sebastien Loeb ist Mikko Hirvonen nach Spanien gereist. Nach drei aufregenden Rallye-Tagen ist er um acht Zähler zurückgefallen.

Hirvonen stand beim Mix aus Schotter und Asphalt klar im Schatten seines Ford-Teamkollegen Latvala. Bereits am ersten Tag auf Schotter verlor Hirvonen fast eine Minute auf Loeb. Auf Asphalt lief es dann auch nicht optimal.

Dank der Stallorder wurde der Finne dennoch Zweiter. Speziell an den letzten beiden Tagen hat er an seinem Fahrstil gearbeitet und hat eine interessante Erkenntnis über den Fiesta RS WRC gewonnen.

"Wir haben das Auto über das Wochenende kaum verändert. Ich bin das Auto wie den Focus gefahren. Ich habe dann aber realisiert, dass man den Fiesta mit unserer Asphalt-Abstimmung nicht so fahren kann. Ich musste viel aggressiver werden. So fahre ich normalerweise nicht auf Asphalt", sagt Hirvonen.

"Schließlich schaffte ich die Umstellung und fuhr dann gute Zeiten. Es ist also langsam in die richtige Richtung gegangen." Das erklärt auch den Leistungssprung am dritten Tag, an dem er eine Prüfung gewinnen konnte.

"Es war sicherlich eine harte Rallye. Ich hatte mit meinem Tempo auf Asphalt zu kämpfen. Samstagabend und Sonntagmorgen realisierte ich, warum ich die Zeit verliere. Ich fand eine Lösung und gewann mehr Selbstvertrauen. Das war gut. Natürlich hat mir Jari-Matti erneut einen großen Gefallen getan. Das war sehr nett. Ich habe jetzt in Wales die Chance auf den WM-Titel."

Bereits im Jahr 2009 ging es in Großbritannien gegen Sebastien Loeb um den WM-Titel. Damals verlor Hirvonen um einen Punkt. Welche Chancen rechnet er sich diesmal für den Showdown aus? "Wir werden es sehen. Es wird sicher hart. Alles muss perfekt laufen. Das einzige das ich tun kann, sind die Rallye und die Power Stage zu gewinnen. Das ist die einzige Möglichkeit für mich, um den Titel zu gewinnen."

"In den vergangenen Jahren war ich dort immer gut unterwegs. Ich gehe davon aus, dass es auch diesmal so sein wird. Es wird ein guter Kampf. Ich muss sichergehen, dass es keine Probleme gibt. Wir haben nichts zu verlieren und können voll angreifen."

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