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Rallye-ÖM: Castrol-Rallye

Die Serie geht weiter

Beppo Harrach und Andi Schindlbacher bleiben 2011 weiterhin das Maß aller Dinge, auch die Castrol-Rallye entscheidet das DiTech-Duo in souveräner Manier für sich.

Auch bei der Castrol Rallye Judenburg / Pölstal 2011 war das DiTech Racing Team nicht zu schlagen. Beppo Harrach und Andreas Schindlbacher sichern sich nach 15 Sonderprüfungen einen Vorsprung von 45 Sekunden auf den Zweitplatzierten und feiern damit eine perfekte Premiere mit ihrem nach R4-Reglement aufgebauten Mitsubishi Evo IX. Für Beppo Harrach und Andreas Schindlbacher bringt der vierte Sieg im vierten Rennen auch das Punktemaximum in der Meisterschaft.

Unter einem guten Stern stand die Österreich-Premiere eines R4-Autos in der heimischen Rallyestaatsmeisterschaft. Der nach der Bosch Super plus Rallye in Angriff genommene Umbau des Mitsubishi Evo IX war rechtzeitig zur Rallye fertiggestellt worden und überzeugte bei seinem ersten Einsatz auf ganzer Linie.

Auf dem Weg zum vierten Sieg in Folge gab es nicht nur die Wetterkapriolen im Auge zu behalten, sondern auch stets einen guten Rhythmus zu finden und immer dann etwas mehr aufs Gas zu steigen, wenn es gerade notwendig erschien. Mit dieser Einstellung konnte sich das DiTech Racing Team schon nach der zweiten Sonderprüfung an die Spitze setzen und diese bis zum Schluss erfolgreich verteidigen.

Eine Schrecksekunde gab es dennoch: Bereits auf der zweiten Sonderprüfung erschütterte ein lauter Knall Beppo Harrach und Andreas Schindlbacher in ihrem Mitsubishi. Vermutlich ausgelöst durch einen Materialfehler, verabschiedete sich nach einem Sprung die Heckscheibe des R4 Mitsubishi.

Auch mit der Reifenwahl gab es dann und wann, speziell am Samstag in der Früh, Probleme. Am Ende des vierten Meisterschaftslaufes darf das angestrebte Ziel, die Meisterschaftsführung auszubauen, als erledigt abgehakt werden.

Beppo Harrach: „Was soll ich sagen – vier Siege in vier Läufen, besser kann es für uns nicht laufen. Der gestern erarbeitete Vorsprung war natürlich heute ein angenehmer Polster, der es erlaubt hat, hie und da zu taktieren, ohne ständig ans Limit zu gehen. Zufrieden bin ich auch mit der schrittweisen Umrüstung auf das R4-Reglement."

"Ein Komplettumbau stand für mich nicht zur Diskussion, da ich jedes Teil testen möchte, bevor ich es der Belastung einer vollen Rallye aussetze. Besonders freut mich dieser Sieg, weil es hier mit Raimund Baumschlager, Mario Saibel, Patrick Winter und natürlich Manfred Stohl ein wirklich starkes Spitzenfeld gegeben hat.“

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