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Rallye-ÖM: Castrol-Rallye

MCC voller Vorfreude

„Volle Attacke!“ – Mario Saibel ist bei seiner Lieblingsrallye in höchstem Maße motiviert. Und auch Teamkollege Jörg Rigger hält nichts von Taktieren.

Foto: Daniel Fessl

Castrol Edge Judenburg Pölstal Rallye fuelled by Monster - der Name des vierten Laufes zur österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft ist lang, dafür ist die Rallye aber auch ein echtes Highlight der Saison: Neben herrlichen Sonderprüfungen rund um Judenburg steht ebendort vor allem der Rundkurs am Freitagabend im Mittelpunkt des Interesses, den auch in diesem Jahr wieder tausende Rallye-Fans besuchen werden.

Für MCC-Teamchef Mario Saibel nur einer von vielen Gründen, die Rallye zu lieben: „Das ist meine absolute Lieblingsrallye. Also diese und die gleich darauf folgende Maribor Rally“, so der Wiener, der gemeinsam mit Co-Pilotin Ursula Mayrhofer von Beginn an attackieren möchte: „Klar, wir werden vom ersten Meter an Vollgas geben. Einfach wird das nicht, aber ich möchte dieses Mal schon ganz vorne mit dabei sein. Und da kann man mit taktieren nix gewinnen!“

Von Taktieren hält auch sein Teamkollege Jörg Rigger nicht viel – und das trotz seiner eher schlechten Erinnerungen, die er mit der Castrol Rallye verknüpft. Immerhin wurde er im Jahr 2010 von der „Little Finland“ Sonderprüfung, dem St. Georgener Rundkurs, übel abgeworfen. „Aber ich hab’ keine Angst – höchstens Respekt“, so Rigger, der dieses Mal auf die Ansage von Co-Legende Fred Winklhofer vertraut.

„Ich bin sehr froh, dass der Fred Zeit hat. Mit einem absoluten Vollprofi an meiner Seite mach’ ich mir keine Sorgen, auch nicht über die Sprünge in St. Georgen.“

Dazu kommt, dass Jörg Rigger mit breiter Brust in das Aichfeld kommen kann, schließlich hatte er vor nicht ganz zwei Wochen einen tollen Auftritt beim Rundstrecken-Auftakt am Red Bull Ring: „Ein Mal Dritter, ein Mal Zweiter, das konnte sich sehen lassen“, fasst der Wohnbau-2000 Boss zusammen: „Und jetzt freu’ ich mich auf die Rallye!“

Darüber hinaus arbeitet das Team MCC schon an der nächsten Ausbaustufe für die beiden Mitsubishi Evo X, wie Mario Saibel bestätigt: „Wir haben das Auto bereits jetzt etwas verbessern können, außerdem versuchen wir, noch heuer einen R4-Kit zu bekommen. Das wird zwar noch etwas dauern, aber es sollte schon noch in diesem Jahr ein Thema werden.“

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