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Rallye: News

Kubica nun siegfähig?

Ist Robert Kubica nach seinem Sieg in der WRC-2 seinen Ruf als Crashpilot los? Teamchef Matton glaubt an einen Wendepunkt in Kubicas Rallye-Karriere.

Ist Robert Kubica mit seinem Gesamtsieg, den er am Wochenende bei der Rallye Griechenland in der Kategorie WRC-2 feierte, der Durchbruch im Offroad-Geschäft gelungen? Geht es nach Yves Matton, ist dem so. Der Citroen-Verantwortliche erkennt im Gespräch mit Autosport große Perspektiven und Chancen für den Polen in der Saison 2013: "Mein Gefühl sagt mir, dass das ein Wendepunkt ist und das passt uns gut, schließlich wollen in der WRC-2 den Titel gewinnen", so Matton.

Kubica war auf dem Peloponnes erst zum zweiten Mal im Rahmen eines Laufes der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) am Start. Mit seinem DS3 RRC lag er bereits nach der neunten von 14 Etappen über zwei Minuten vor den Verfolgern, ehe er das Tempo kontrollierte und den Abstand auf Ford-Konkurrent Juri Protasow bewusst schrumpfen ließ. "Robert hat schon auf Schotter und auf Asphalt gezeigt, dass er von Natur aus schnell ist, aber er musste noch in Sachen Disziplin lernen", weiß Matton.

Für den Belgier war es die Reifeprüfung, die Kubica in Griechenland ablegte: "Er hatte eine großartige Rallye inklusive einer letzten Prüfung, in der er seine Führung verwaltet hat." Der Ex-Formel-1-Pilot ist sich trotzdem darüber im Klaren, dass es noch eine Weile dauert, bis er in der WRC komplett heimisch geworden ist: "Es gibt für mich noch eine Menge zu lernen, aber es war eine gute Erfahrung und ein sehr produktives Wochenende", resümiert Kubica, der zuvor durch zahlreiche Crashs aufgefallen war.

Das Risiko bestünde noch immer, macht der 28-Jährige klar: "Sogar als ich mit gebremsten Schaum gefahren bin, war ein Fehler schnell passiert, wenn ich Etappen zum ersten Mal in Angriff genommen habe und die Bedingungen knifflig waren." Jetzt freue er sich auf die Sardinien-Rallye, wo er das Gelernte umsetzen wolle. Kubica liegt in der Gesamtwertung der WRC-2 auf dem sechsten Rang und holte bei nur zwei Einsätzen in diesem Jahr 33 Punkte. Das Championat führt Ford-Pilot Abdulaziz Al Kuwari (75 Punkte) an.

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