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DRM: Stemweder Berg Fabian Kreim Skoda Fabia R5 DRM 2017

Kreim gelingt Hattrick in Stemwede

Fabian Kreim gelingt dritter Sieg in Folge, René Mandel verteidigt DRM-Führung, Chris Brugger mit Platz vier knapp am Podium vorbei.

Fotos: ADAC Motorsport

Prickelnde Spannung am Stemweder Berg: Auf acht der 15 Sonderprüfungen war Sieger Fabian Kreim (Bild oben) nur den Wimpernschlag von maximal einer Sekunde schneller als die Verfolger. Kreim (8, davon einmal zeitgleich), René Mandel (4), Dominik Dinkel (3) und der Österreicher Chris Brugger (1 zeitgleich) teilten sich die Bestzeiten. Die Führung wechselte zweimal zwischen Kreim und Mandel, die ersten vier Plätze veränderten sich fast nach jeder Prüfung.

"Der Hattrick ist endlich geschafft, das war aber ein hartes Stück Arbeit, die Jungs sind nämlich alle richtig schnell geworden", strahlte Kreim unter dem Zielbogen in Lübbecke. "Die Freitagsetappe verlief noch nicht so gut, aber am Samstag haben wir einen sehr guten Rhythmus gefunden."

Auch im Team von Meisterschafts-Leader René Mandel (Bild unten) gab es im Ziel zufriedene Gesichter. "Hier konnte ich sehr viel Erfahrung mit den Reifen sammeln. Über das Jahr hinweg gesehen kommen wir immer näher an die Zeiten von Fabian (Kreim) heran und das motiviert uns sehr", strahlte Mandel. "Die Rallye hat einfach sehr viel Spaß gemacht. Wenn man sich die Fahrer anschaut, kann jeder der Top fünf eine Bestzeit fahren." Dominik Dinkel pendelte - wie die gesamte Spitze - zwischen Platz zwei und vier, "ohne den Dreher zum Schluss hätte es auch Platz zwei werden können."

 Rene Mandel Ford Fiesta R5 DRM 2017

Der Österreicher Chris Brugger und seine Co-Pilotin Katrin Becker verpassten mit Rang vier das Podium. "Ich war teilweise ein bisschen übermotiviert und dadurch über dem Limit", erklärte Brugger. "wir steigern uns von Rallye zu Rallye, leider lässt das lang ersehene Podium immer noch auf sich warten."

Das Feld der Top-Piloten wurde von Hermann Gaßner junior / Ursula Mayrhofer erweitert, die erstmals ihren Hyundai i20 R5 an den Start brachten und auf Rang fünf ins Ziel fuhren. "Der Hyundai hat sehr viel Potential und ich konnte ihn während der Rallye immer besser auf meinen Fahrstil abstimmen." Der Lohn für die gezeigte Leistung blieb Philipp Knof und Co-Pilot Alex Rath verwehrt. Im Peugeot 208 T16 R5 kam der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport immer mehr in Fahrt, "die Verbundenheit mit dem 208 wächst immer weiter." Auf der Power-stage sicherte er sich noch einen Zusatzpunkt für Platz fünf, musste den R5 vom Team Peugeot Deutschland Romo dann aber mit Getriebeproblemen kurz vor dem Ziel abstellen.

2WD-Wertung: Sebastian von Gartzen siegt mit Wimpernschlag im Schlussspurt
Bei den Fahrzeugen mit nur einer angetriebenen Achse entwickelte sich vom Start weg ein spannender Kampf zwischen von Gartzen und Mohe. Erst lag von Gartzen vorn, dann übernahm Mohe ab SP 3 das Zepter. Die Entscheidung fiel auf den beiden Durchgängen der SP Preußisch Ströhen. Hier setzte von Gartzen den Joker und war jeweils deutlich schneller.

Nach dem zweiten Durchgang, gleichzeitig die letzte SP, schob er sich um 0,9 Sekunden an Mohe vorbei und feierte seinen ersten Sieg in der 2WD-Wertung. "Wir waren die ganze Rallye im Kampf mit Sebastian von Gartzen, das hat richtig Spaß ge-macht. Wir wollten unbedingt gewinnen, die WP Ströhen lag uns gar nicht und wir haben hier die entscheidende Zeit verloren", sagte Mohe im Ziel und ergänzte, "meinen großen Respekt an Sebastian, er hat auch diesen extrem knappen Sieg auf jeden Fall verdient." In den Gesichtern von von Gartzen/Loth wollte das Strahlen kein Ende nehmen, "wir hätten nicht gedacht, dass wir den ganzen Abstand auf nur einer Prüfung wettmachen können. Wir sind super happy."

Endstand nach 15 Sonderprüfungen (136,15 Kilometer)

1. Fabian Kreim / Frank Christian,
Skoda Fabia R5, Div. 1 1:20:39,1 Stunden.
2. René Mandel / Dennis Zenz,
Ford Fiesta R5, Div. 1 + 0:09,3 Minuten.
3. Dominik Dinkel / Christina Kohl
Skoda Fabia R5, Div. 1 + 0:30,9 Minuten.
4. Chris Brugger / Katrin Becker,
Ford Fiesta R5, Div. 1 + 1:20,0 Minuten.
5. Hermann Gaßner junior / Ursula Mayrhofer,
Hyundai i20 R5, Div. 1, + 2:24,8 Minuten.
6. Nico Lechhorn / Christoph Gerlich,
Peugeot 207 S2000, Div. 1 + 5:21,9 Minuten.
7. Peter Corazza / Jörn Limbach,
Mitsubishi Lancer, Div. 2 + 5:25,3 Minuten.
8. Sebastian von Gartzen / Hans-Peter Loth,
Citroën DS3 R3T, Div. 4 + 5:27,3 Minuten.
9. Carsten Mohe / Alexander Hirsch,
Renault Clio R3T, Div. 4 + 5:28,2 Minuten.
10. Walter Gromöller / Klaus Brökelmann,
Opel Ascona 400, Div. 4 + 7:13,1 Minuten.

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